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Kamineinsatz – gute Alternative zum Kaminofen?

Inhaltsverzeichnis

Kamineinsätze werden auch als Kaminkassetten bezeichnet und stellen eine ins Haus integrierte Feuerstelle dar. Vom offenen Kamin sind sie durch eine Glastür zu unterscheiden, welche die Brennkammer vom Raum trennt. Wenn Sie einen Kamineinsatz für Ihr Haus kaufen möchten, sollten Sie dabei verschiedene Kriterien beachten. Mit diesen werden wir uns im folgenden Ratgeber befassen.

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Kamineinsatz
Foto von Max Rahubovskiy: https://www.pexels.com/de-de/foto/holz-licht-bau-mauer-7045770/

Kamineinsatz oder Kaminofen: Wo liegt der Unterschied?

Kamineinsätze sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Es gibt sie als Elektro-, Ethanol- und Scheitholzkamine. Unser Schwerpunkt soll heute auf der Scheitholzverbrennung liegen. Wenn Sie gern mit Scheitholz heizen möchten, ohne dabei auf einen offenen Kamin zu setzen, können Sie sich zwischen einem Kamineinsatz und einem Kaminofen entscheiden.

Im Internet kann man heute sowohl einen Kaminofen als auch einen Kamineinsatz kaufen. Beide Varianten haben eigene Vorteile und Nachteile, wobei individuell zu beurteilen ist, welche ausschlaggebend für die Entscheidung sind.

Vor- und Nachteile Kaminofen

Ein Kaminofen lässt sich vergleichsweise einfach aufbauen. Er muss nur an einen Schornstein und gegebenenfalls an ein Luftzufuhrsystem angeschlossen werden. Selbst dann, wenn noch weitere Arbeiten bei der Installation anfallen, stellt das weniger Aufwand als bei einem Kamineinsatz mit vergleichbaren Eigenschaften dar. Doch nicht nur der Aufbau, sondern auch der Abbau gilt beim Kaminofen als einfacher. Das kann vor allem dann von Vorteil sein, wenn Sie den Kaminofen bei einem Umzug mitnehmen möchten.

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Ein Nachteil ist, dass der Kaminofen ein auffälliges Element im Raum darstellt. Das kann stören, vor allem dann, wenn man sich eine unauffällige Feuerstelle wünscht.

Vor- und Nachteile Kamineinsatz

Mit einem Kamineinsatz ergeben sich viele Gestaltungsmöglichkeiten im Raum. Damit lassen sich auch individuelle Feuerstellen umsetzen, während der Kaminofen ein weitgehend vorgefertigtes Design aufweist. Auch die unauffällige Platzierung eines Kamineinsatzes ist ohne Probleme möglich. Man kann ihn beispielsweise so in eine Wand einbauen, dass fast nicht mehr als das Sichtfenster zu sehen ist.

Nachteilig zu erwähnen ist die meist deutlich aufwendigere Installation, im Gegensatz zu der eines Kaminofens. Integrieren kann man Kamineinsätze entweder in einen schon vorhandenen offenen Kamin oder in eine dafür gebaute Ummantelung. Schwierigkeiten können sich eventuell beim Umzug ergeben, falls der Kamineinsatz mitgenommen werden soll.

Großer Gestaltungsspielraum beim Kamineinsatz

Wenn Sie einen Kamineinsatz für Ihr Zuhause kaufen möchten, können Sie sich zwischen verschiedenen Bauarten und Designs entscheiden. So lässt er sich perfekt in Ihre vorhandene Wohnumgebung integrieren. Kaminkassetten können mit nur einem oder zwei Frontfenstern ausgestattet sein. Letztere weisen neben einem Sichtfenster an der Frontseite noch ein weiteres auf der linken oder rechten Seite auf. Daneben sind Kamineinsätze mit einem Frontfenster und zwei weiteren Seitenfenstern links und rechts beliebt.

Die Ummantelung einer Kaminkassette baut man in den meisten Fällen selbst, wodurch sich viele Varianten zur Gestaltung ergeben. Beispiele dafür sind eine verkleidete Ummantelung aus Kacheln oder verschiedene Arten von Natursteinen. Auch zwischen verschiedenen Farben hat man die Wahl. So ist es kein Problem, den Kamineinsatz stilvoll mit der eigenen Innenraumeinrichtung zu verbinden.

Wie funktionieren Kamineinsätze?

Bei einem Kamineinsatz handelt es sich um einen “geschlossenen Kasten”, den man im offenen Kamin installiert. Er verfügt über eine Brennkammer mit einer Kamintür, über die er sich mit Brennholz befüllen lässt. Im Inneren des Kamineinsatzes befindet sich eine spezielle Luftführung. Diese ändert abhängig von der Temperatur den Luftstrom, wodurch eine besonders effiziente Nutzung möglich ist.

Über sogenannte “Umleiter” wird die heiße Abluft bewegt, wobei über 80 Prozent der Warmluft in den Innenraum abgegeben werden können, anstatt wirkungslos im Kaminschacht zu verpuffen. Die Folge sind bessere Emissionswerte. Im Idealfall sind die Glastüren der Einheit mit einem eigenen Luftstrom ausgestattet, welcher ein zu starkes Verrußen verhindern kann. Durch die Rußkassette mit Rost, die sich unten im Kamineinsatz befindet, ist eine einfache Reinigung möglich.

Hinweise zum Einbau

Um besser zu verstehen, welche einzelnen Arbeitsschritte beim Einbau eines Kamineinsatzes anfallen, geben wir hier eine Übersicht. Allerdings empfehlen wir, einen spezialisierten Kaminbauer dafür zu beauftragen, um gravierende Fehler auszuschließen.

  1. Offenen Kamin begutachten lassen: Ob das Kaminrohr noch in ausreichend gutem Zustand und die Brandsicherheit gewährleistet sind, kann nur von einem Experten/einer Expertin beurteilt werden.
  2. Heraussuchen eines passenden Kamineinsatzes: Nach der Begutachtung des Kamins prüft die Fachperson, ob ein passender Kamineinsatz auf dem Markt erhältlich ist. Meistens ist das der Fall, sodass unter Umständen eine bestehende Verkleidung angepasst wird. Sonderanfertigungen nach Maß sind teurer und werden in der Regel nicht vorgenommen, wenn es keinen dringenden Grund dafür gibt.
  3. Einpassen des Kamineinsatzes: Mithilfe eines Hubwagens wird der Kamineinsatz in den offenen Kamin eingesetzt.
  4. Abdichten von Fugen und Lücken: Dabei kann zum Beispiel eine Mineralwolle zum Einsatz kommen, die nicht brennbar ist. Die Fugen werden mit einer asbestfreien und dehnbaren Faserschnur abgeschlossen. Bevor der Kamin eingesetzt werden kann, muss eine kurze Wartezeit erfolgen.
  5. Abnahme durch einen Bezirksschornsteinfeger: Diese ist wichtig, denn ohne sie darf der Kamin nicht betrieben werden. Die Abnahme erfolgt allerdings nur dann, wenn sich ein qualifizierter Fachbetrieb um die Installation gekümmert hat, weshalb vom Selbsteinbau ohne fachliche Unterstützung abzusehen ist.

Das Fazit – Kamineinsätze haben viele Vorteile

Kamineinsätze sind eine gute Möglichkeit, um es sich am Feuer gemütlich zu machen. Im Gegensatz zu Kaminöfen haben sie den Vorteil, dass sie sich unauffällig und elegant in die bestehende Bausubstanz integrieren lassen. Besonders dann, wenn es Ihnen wichtig ist, eine individuelle Gestaltung vorzunehmen, sollten Sie sich für den Kamineinsatz entscheiden. Die Montage muss mit fachlicher Unterstützung erfolgen, damit er später abgenommen werden kann. Erst nach der erfolgreichen Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger darf der Kamineinsatz verwendet werden.

Hi ich bin Tomke Schwede, eigentlich bin ich Online-Marketer mit Leib und Seele. Mit meinem eigenen Hausbau aber, habe ich mich dazu entschlossen diesen Blog hier aufzubauen. In dieser Zeit habe ich es gelernt, Bauherr zu sein zu lieben. Nun kann ich meine beiden Leidenschaften verbinden und unterstütze Bauherren und werdende Bauherren dabei erfolgreich zum eigenen Haus zu kommen. Ich teile dabei mein Wissen, welches ich mir durch echte eigene Erfahrungen und sehr viel Recherche aufgebaut habe.
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