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Wohnzimmeroptionen – Nummer eins, auf die Brücke!



Ein Wohnzimmer ist immer ein Aushängeschild für die dort wohnenden Personen. In der Regel ist es wohnlich und verfügt über helle Wände oder einen dunklen Fußbodenbelag. Aber es gibt Leute, die sind voll und ganz Trekkies, also Fans der Serien um die Raumschiffe Enterprise, Defiant, Voyager, Discovery oder Cerritos – und wollen dies auch transportieren.

Vom Wohnzimmer auf die Highlander.

Robert Amper – bei dem Namen nicken deutschsprachige Trekkies und einige ärgern sich vielleicht sogar, dass sie diese Idee nicht hatten. In den Medien hieß es immer, er habe sein Wohnzimmer in die Brücke eines Raumschiffes verwandelt – allerdings war es der Keller – später durfte in seiner Persona als Kommandant des Raumschiffs „Highlander“ den Master of Ceremony, den Zeremonienmeister, der langen Star-Trek-Nacht auf Sat 1 geben. Dieser Sender strahlte auch die fünf Highlander-Fanfilme aus.

Aber es gibt in den USA einen weiteren Trekkie, der sogar sein ganzes Haus im Stil eines Raumschiffes gebaut hat. Und da stellen sich natürlich einige Fragen.

  1. Wie geht das?
  2. Wie teuer ist das?
  3. Ist das überhaupt erlaubt?

Die letzte Frage lässt sich natürlich mit der Gegenfrage beantworten, wie gut man darin ist, alles wieder zurückzubauen. Dies dürfte besonders dann zutreffen, wenn man „lediglich“ zur Miete wohnt.


Bei einer Eigentumswohnung wird man vermutlich auch mit der Mieterversammlung Rücksprache halten müssen, aber wenn man selbst das Haus gebaut hat, sollte man vielleicht einfach mal das zuständige Bauamt fragen.

Aber wie sollte diese Idee funktionieren?

Nun, von der technischen Seite gesehen, dürften sich der Bau einer „Brücke“ und der eines Smart-Homes nur unwesentlich unterscheiden. Die Technologie, die bei der Heim-Automatisierung zum Einsatz kommt, lässt sich natürlich verstecken – oder man geht den ganzen Schritt und erstellt die notwendigen Mock-ups, um das dem Star-Trek-Universum entlehnte „L.C.A.R.S“ zu simulieren.

Und dann kann man sich in einem der Sessel niederlassen, die über den Tripplo Gutschein bestellten Hausschuhe ausziehen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

L.C.A.R.S. wäre allerdings nur ein kleiner audiovisueller Gag, wie ihn jene Leute nutzen, die ihren eigenen KITT aus der Kultserie „Knight Rider“ nachbauen. Der Großteil ist auch hier natürlich schöner Schein. Der Wagen fährt nicht von alleine, springen kann er auch nicht und selbstständig denken ist natürlich auch nicht möglich. Dafür kann er, wenn bestimmte Knöpfe betätigt werden, Zitate aus der Serie abspulen.

So ähnlich sähe dies auch bei einem Enterprise-Wohnzimmer aus. Die Architektur, so man selbst am Bau beteiligt ist, lässt sich so angleichen, dass das Wohnzimmer an die Brücke des Lieblingsschiffes gemahnt. Und ob das Smart-Home-System nun über die vorgegebenen Antwortoptionen des Standardsprachassistenten verfügt, oder – wie schon der Nachbau-KITT – Serienzitate von sich gibt, ist eigentlich kein großer Unterschied.

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„Live long and Prosper“ – der vulkanische Gruß
Quelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/frau-hand-palme-konzept-6442461/

Was braucht man dafür?

Die Systemarchitektur lehnt sich – wie schon angemerkt – stark an die eines Smart-Homes an. Das bedeutet, wenn man sich darüber Gedanken gemacht hat, was das Home alles an smarten Dingen können soll, dürfte es zumindest an der Front keine großartigen Überraschungen geben. Natürlich empfiehlt es sich dennoch, mit entsprechenden Fachleuten in Kontakt zu treten, damit man beispielsweise ungefähre Vorstellungen hat, wie viel Strom auf diese Art verbraucht wird.

Der Rest ist Kulissenbau. Also benötigt man entsprechende Möbel und muss entweder selbst in der Lage sein, Hölzer und andere Baustoffe in die jeweilige Form zu bringen oder man muss Kontakte zu Leuten haben, die jenes können. Und das nötige Kleingeld ist natürlich auch notwendig.

Da dies alles reine Geschmackssache ist und jeder Trekkie seine eigene Rangliste hat, welche Serie die beste wäre und welches Raumschiff das coolste, gibt es auch unterschiedliche Brückendesigns und natürlich eigene Vorstellungen.

Fazit

Es kann ja auch sein, dass man selbst kein Star-Trek-Fan ist, sondern sein Wohnzimmer lieber als Yodas Hütte sähe oder als das Cockpit des „Millennium Falcon“. Beides sind Sets aus Star Wars. Oder man hätte lieber den Abreiseraum des Stargate-Centers aus Serie „Stargate – Kommando SG1“ als seinen Lebensmittelpunkt. Zu welcher Sorte Wohnzimmer man auch tendiert – man sollte Obacht geben, wenn man Ziegel benötigt. Diese werden knapp.

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