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Das ist doch zum Wein(kauf)en



Man hat eigentlich an alles gedacht. Die Einweihung kann kommen und als perfekt eingespieltes Team rotieren alle Hausbewohner in der Küche. Jeder hat seinen Aufgabenbereich. Da werden Zwiebeln und Kartoffeln geschnitten, mit Mayonnaise zum Kartoffelsalat verheiratet. Der streng-geheime Barbecue-Rub kommt auf die Rippchen und es wird sich um die Nachspeise gekümmert. Alles greift perfekt und zahnradgleich ineinander. Und dann stellt sich die Frage: „Welche Weinauswahl reicht man eigentlich dazu?“

Wo man Wein kaufen kann.

So schnell wird aus der perfekten Küche ein Hort des Frusts. Da hat man doch tatsächlich beim Einkaufen gedacht, dass man noch genügend alkoholische Getränke im Kühlschrank, oder besser gesagt: im Weinkeller, habe. Aber da ist nichts. Und mit nichtalkoholischen Getränken können derweil drei ganze Fußballmannschaften versorgt werden.

Was macht man da? Wohl dem, der dies noch rechtzeitig bemerkt, damit man schnell noch Einkaufen fahren kann. Alternativ kann man die ganze Einweihungsparty auch recht spontan noch in eine Bottle-Party umwidmen, sodass sich jeder sein eigenes Getränk kauft und mitbringt. Aber das passiert einem auch nicht noch einmal, also ist die beste Option, sich im Vorfeld Gedanken zu machen und sich mit frischem Wein zu versorgen. Eventuell klickt man auf den Link „Wein für Deinen Weinkeller“ und wird sofort zur kompetenten Wein-Website weitergeleitet.

Und alsbald kann man nicht nur mit einer großartigen Weinauswahl für das nächste Barbecue beeindrucken, sondern auch gleich mit dem Hintergrundwissen, dass der Wein eigentlich aus Georgien kommt.


Aber welchen Wein sollte man nehmen?

Es gibt so viele unterschiedliche Sorten, ob rot, weiß oder gar rosĂ©, dass im Grunde lediglich wahre Connaisseure – und natürlich die Leute, die damit ihr Geld verdienen, also Weinhändler und Weinkellner – den wirklichen Überblick haben.

Sicherlich, es gibt Faustregeln und Tipps. Entsprechend weiß man ungefähr, zu welchem Gericht welcher Wein den idealen Begleiter darstellt. So wird bei Geflügel zur Nutzung eines Grauburgunder oder Riesling geraten, bei Rind zu Chianti und Merlot, sowie anderen Rotweinen, und beim Lamm soll man mit Cabernet Sauvignon und Rioja nichts falsch machen können.

Und da man auch zu Chips und Schokolade gegriffen hat, um sie im Wohnzimmer auf den Tisch zu stellen, empfiehlt sich, zumindest bezüglich letzterem, die Auswahl des Gewürztraminer Auslese, respektive der sogenannten „Beerenauslese“. Beim Thema „Chips“ hingegen könnte man zum Fino Sherry greifen, da man in der Regel zu jenen frittierten Kartoffelscheiben greift, die mit Paprika gewürzt sind.

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Bildquelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/keller-mit-weinflaschen-774455/

Und ja, im generellen gibt es Tipps, Faustregeln, was zu welchen Speisen gereicht wird – aber im Endeffekt kommt es doch darauf an, was wem schmeckt. An dieser Stelle möchte ich dann doch eine kleine Hörempfehlung aussprechen.

„Das Weinseminar“ von Bernd Stelter.

Hierbei handelt es sich um einen Auszug aus seinem Programm „Geschichten aus der Vorstadt“. Da war er schon als Mitglied der großen Runde bei „Sieben Tage, sieben Köpfe“ bekannt und natürlich als „Werbefachmann“ im Kölner Karneval und beschäftigte sich mit den gebräuchlichsten Wendungen, die bei so einer Weinverkostung genutzt werden.

Da hält er – natürlich hochgradig überspitzt – fest, dass es einen Unterschied macht, was man im Privaten sagt und tut, und wie man sich auf öffentlichem Parkett mit dem Thema Wein auseinandersetzt. Und im generellen scheint er sich für das Thema zu interessieren, schrieb er doch einige Jahre später den Roman „Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken“.

Hier geht es initial darum, dass der Protagonist, seines Zeichens „zweiter Chefsemantiker“ bei einer Werbefirma, zu spät am Flughafen ankommt und sich seine Freundin von ihm trennt. Dann will er sie nach Hause bringen, verpasst aber die Autobahnabfahrt. Die nächste, die er dann nehmen muss, ist jene nach Bad Neuenahr – Ahrweiler.

Hernach geht es darum, dass dieses Nicht-Mehr-Pärchen einige Tage dort verbringt, wobei sich am Schluss ein großer Plot-Twist offenbart, den ich an dieser Stelle aber nicht verraten möchte.

Fazit

Das Thema „Wein“ ist ein interessantes. Man kann mit diesem Getränk einiges anstellen: Trinken, kochen, Weincreme zubereiten – und über Herstellungsart und den Anbau philosophieren. Aber am wichtigsten ist immer noch eines: Dass man sich für den Wein entscheidet, der einem schmeckt.

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