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Perfektes Trinkwasser ohne Schadstoffe? So geht’s!



Jederzeit perfektes, sauberes, kühles Wasser. Direkt aus dem Wasserhahn. Ein Luxus, über den wir uns im Alltag so gut wie nie Gedanken machen. Doch stimmt das überhaupt? Ist Leitungswasser wirklich so rein und schadstofffrei, wie gedacht? Dieser Artikel beschäftigt sich mit typischen Schadstoff-Verunreinigungen von Leitungswasser und was man dagegen tun kann.

Typische Schadstoffe in Leitungswasser

Jeder von uns kommt täglich mit Leitungswasser in Berührung. Sei es bei der Reinigung von Kleidung, der Körperhygiene oder der Zubereitung von Speisen.

Bisweilen können wir die Verunreinigungen in unserem Leitungswasser schmecken oder einen starken Chlorgeruch wahrnehmen. In den meisten Fällen schmecken, riechen oder fühlen wir nichts im Leitungswasser. Das bedeutet im Umkehrschluss aber nicht zwangsläufig, dass es sicher zu trinken ist. Das sind die häufigsten Schadstoffe, die im Leitungswasser lauern können.

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Blei

Blei kann Wasser durch bleihaltige Versorgungsleitungen verunreinigen, die das Haus mit den Hauptwasserleitungen verbinden. Es kommt aber auch vor, dass Trinkwasserbrunnen, Waschbecken oder Schläuche mit bleihaltigen Wassertanks verbunden sind. Alternde Rohre und Korrosion von Installationen können zu Bleiverunreinigungen im Wasser führen.

Blei ist ein giftiges Metall und kann schon in geringen Mengen gesundheitsschädlich sein. In Deutschland gilt seit 2013 für Blei im Leitungswasser ein Grenzwert von maximal 0,010 mg/l. Dieser Wert kann von durch Bleirohre fließendes Trinkwasser in der Regel nicht eingehalten werden.

Düngemittel und Pestizide

Pestizide haben das Potenzial, die Trinkwasserversorgung zu kontaminieren. Sie werden auf Ackerland, in Gärten und auf Rasenflächen ausgebracht. Von dort aus gelangen sie in das Grund- oder Oberflächenwasser, das die Trinkwasserversorgung speist. Ob diese Verunreinigungen ein Gesundheitsrisiko darstellen, hängt davon ab, wie giftig die Pestizide sind, wie viel davon im Wasser enthalten ist und wie hoch die tägliche Belastung ist.

Arzneimittelrückstände

Schmerzmittel, Asthma-Medikamente und Psychotherapeutika sind die in Deutschland am häufigsten verschriebenen Arzneimittel. Diese gelangen über menschliche Ausscheidungen und durch das Herunterspülen von Medikamenten in die Wasserversorgung. Dieses Problem ist nicht durch Kläranlagen in den Griff zu bekommen, da Arzneimittel deren Art der Wasseraufbereitung ungefiltert passieren. Das potenzielle Gesundheitsrisiko für den Menschen durch pharmazeutische Rückstände im Wasser ist derzeit noch nicht vollständig erforscht und wird als Thematik durch das Gesundheitswesen überwacht.

Sonstige Schadstoffe

Leitungswasser kann auch durch Bakterien und Keime, Arsen sowie durch Partikel von Mikroplastik verunreinigt werden.

Schadstofffreies Trinkwasser durch Osmoseanlagen

Umkehrosmose ist ein Wasserreinigungsverfahren, bei dem eine teilweise durchlässige Membran verwendet wird. Mit dieser kann Trinkwasser von Ionen, unerwünschten Molekülen und größeren Partikeln befreit werden. Die Umkehrosmose reinigt Wasser bis auf molekulare Ebene und hinterlässt nahezu reines H2O.

In einer Osmoseanlage wird das Wasser zunächst durch einen Vorfilter gereinigt. Danach wird der Druck auf der Salzseite mithilfe einer Hochdruckpumpe erhöht und das Wasser durch die halbdurchlässige Umkehrosmose-Membran gepresst. So bleiben etwa 95 bis 99 Prozent der gelösten Salze im Rückfluss zurück. Manche Osmoseanlagen besitzen zusätzlich einen Nachfilter. In diesem wird das gefilterte Wasser im Anschluss an die Osmose aufbereitet und schmeckt dann besonders frisch.

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Wie gefährlich sind Schadstoffe im Trinkwasser?

Enthält das Trinkwasser bedenkliche Mengen an Schadstoffen, kann es gesundheitliche Konsequenzen haben. Zu diesem Ergebnis kam die US-Umweltschutzbehörde EPA. Zu den möglichen Folgen zählen demnach Magen-Darm-Erkrankungen, Auswirkungen auf das Nervensystem oder die Fortpflanzung sowie chronische Krankheiten wie Krebs.

Dabei beeinflussen zahlreiche Faktoren, ob ein Schadstoff zu gesundheitlichen Auswirkungen führen kann. Dazu gehören:

  • die Art des Schadstoffs
  • seine Konzentration im Wasser
  • die individuelle Anfälligkeit der mit dem Wasser in Kontakt kommende Person
  • sie Menge des konsumierten Wassers
  • die Dauer der Belastung

Fazit

Umkehr-Osmosesysteme können Schadstoffe wie Blei, Düngemittel, Fluorid, Arzneimittel, Arsen und vieles mehr aus dem Wasser entfernen. Osmoseanlagen mit Kohlefilter können auch Chlor entfernen, um den Geschmack und den Geruch von Trinkwasser zu verbessern.
Bei einer Beratung im Fachhandel kann für jede Wohnsituation die passende Anlage ermittelt werden.

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