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Pflanzen im Topf – Was muss man beachten?



Ob auf der Terrasse, im Wintergarten oder im Wohnzimmer: Pflanzen im Topf bringen Stimmung und Farbe in die eigenen vier Wände. Doch wie gedeihen die grünen Freunde im Topf am besten?

In diesem Ratgeber zeigen wir, welche Größe und Form das Pflanzgefäß am besten haben sollte, wie man für eine optimale Bewässerung sorgt und geben Tipps, wie das Umtopfen am besten klappt.

Welche Größe muss der Topf haben?

Bei der Größe des Pflanzgefäß gilt eine einfache Regel: Das Gefäß sollte mindestens drei Zentimeter größer im Durchmesser sein als der Topf, in dem man die Pflanze gekauft hat. Denn nur so hat die Pflanze ausreichend Platz, um ihre Wurzeln dementsprechend auszubreiten. Vor allem große Pflanzen, die in die Höhe wachsen, benötigen viel Volumen unter der Erde: Ficus, Palmen und Oleander beispielsweise.

Doch Vorsicht: Zu viel Platz ist ebenfalls kontraproduktiv. Denn dann steckt die Pflanze all ihre Kraft in das Wurzelwachstum und produziert kaum Blüten. Achten Sie deshalb besonders auf die richtige Größe, wenn Sie Pflanzkübel direkt bestellen und töpfern Sie ihre Pflanzen lieber regelmäßig um.


Breite oder hohe Pflanztröge?

Bei der Wahl von Höhe und Breite kommt es darauf an, welche Pflanze Sie einpflanzen möchten. Sogenannte Flachwurzler bilden tellerförmige Wurzeln und brauchen deshalb ein breiteres Gefäß, das aber dafür nicht so hoch sein muss. Beispiele für Flachwurzler sind Apfelbaum, Rhododendron und Magnolie.

 

Bei sogenannten Pfahlwurzlern sieht die Sache anders aus: Bei Flieder, Kamille und Rose kommt es auf die Tiefe an, weil sie ihre Wurzeln ähnlich wie einen Pfahl in die Erde schieben. Schaffen Sie sich für diese Pflanzen also eher lange und hohe Pflanztröge an.

Pflanzen im Topf

Quelle: https://pixabay.com/de/photos/petunien-blume-topfpflanze-garten-7282004/

Wie sorgt man für die richtige Drainage?

Die meisten Pflanzkübel werden heutzutage ohne Drainage-Löcher hergestellt und verkauft, damit der Kunde die Produkte auch im Innenraum nutzen kann. Achten Sie im Innenbereich deshalb auf eine gute Drainageschicht im Pflanztrog: Füllen Sie erst eine Schicht Blähton – am besten Granulat – in den Topf. Danach geben sie die Erde und die Pflanze hinein.

Um immer im Blick zu haben, ob der Pflanze noch genug Wasser zur Verfügung steht, kann man auch eine Bewässerungsanzeige nutzen.

Was ist für den Außenbereich zu beachten?

Bei Pflanzen im Außenbereich ist etwas mehr Aufwand nötig. Sie müssen unbedingt Abflusslöcher in den Pflanztrog bohren, damit das Wasser gut abfließen kann – vor allem bei Starkregen. Mit einem 10-Millimeter-Bohrer geht das aber ohne Probleme.

Verdecken Sie das Drainage-Loch zuerst mit einer Tonscherbe. So stellen Sie sicher, dass Wasser im richtigen Tempo abfließen kann. Füllen Sie dann eine Schicht Kies in den Topf. Darauf folgt eine Schicht Blähton.

Legen Sie ein wasserdurchlässiges Wurzelsperrflies auf den Ton. So vermeiden Sie, dass die Pflanze in die Tonschicht wurzelt. Außerdem wird verhindert, dass Erde in die unteren Schichten gespült wird und im schlimmsten Fall das Abflussloch verstopft.

So klappt das Umtopfen

Zum Abschluss möchten wir Ihnen noch ein paar wichtige Tipps geben, damit das Umtopfen Ihrer Pflanzen auch wirklich klappt.

– Denken Sie beim Einfüllen der Erde immer an den sogenannten Gießrand. Er sollte mindestens zwei Fingerbreit sein. Ansonsten haben Sie beim Gießen immer das Problem, dass das Wasser überläuft. Das ist nicht nur nervig, sondern kann auch dazu führen, dass Ihre Pflanze ungenügend bewässert wird.

– Sorgen Sie dafür, dass der Wurzelballen der Pflanze vor dem Umtopfen ausreichend feucht ist. Lassen Sie die Pflanze vorher ruhig 10 Minuten in einem Eimer Wasser stehen, um das zu gewährleisten.

– Lockern Sie die Wurzeln der Pflanze vor dem Einpflanzen gut auf und drücken Sie die Erde am Ende gut fest.

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