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So gelingt der Kredit für den Hausbau

Hausbau Kredit

Der Kredit für den Hausbau – das Wichtigste zusammengefasst

Der Hauskredit ist eine finanzielle Herausforderung. Wer einen Kredit aufnehmen möchte, um in ein Eigenheim zu investieren oder einzuziehen, der sollte im Vorfeld einige wichtige Dinge beachten. Ansonsten kann aus dem Traum schnell ein Albtraum werden. Evaluieren Sie im Vorfeld sowohl die eigenen finanziellen Möglichkeiten als auch Sonderkonditionen, die im Rahmen des Kreditvertrags inkludiert sind. Im Folgenden erklären wir Ihnen alles, was Sie dazu wissen sollten.

Immobilienfinanzierung aufnehmen: Zuerst den Bedarf ermitteln

Der wichtigste Schritt im Vorfeld der Immobilienfinanzierung ist die Bestandsaufnahme. Wie viel kostet die gewünschte Immobilie und welche Mittel stehen Ihnen zur Verfügung? Aus diesen Summen wird die Schnittmenge ermittelt, die Sie stemmen können. Weitere Informationen rund um die Immobilienfinanzierung finden Sie auch unter Girofy, dort können Sie zudem verschiedene Kreditangebote vergleichen und analysieren.

Haushaltsrechnung durchführen

Um den Bedarf für die Baufinanzierung abzustecken, ist zunächst ein Überblick über die eigenen finanziellen Möglichkeiten wichtig. Bei der Bestandsaufnahme ermitteln Sie, wie viel Geld Ihnen zur Verfügung steht. Fangen Sie dazu bei Ihrem monatlichen Einkommen an. Anschließend rechnen Sie Ihre laufenden Ausgaben gegen. An dieser Stelle lassen Sie die Miete für Ihre aktuelle Wohnung aus, diese fällt schließlich beim Hauskauf weg. Zu den Ausgaben zählen jedoch weiterhin Rechnungen für Strom und Gas, schließlich kostet die Bewirtschaftung der Wohnimmobilie ebenfalls Geld.

Fassen Sie auch alle weiteren laufenden Ausgaben zusammen, wie Internet, Lebensmittel, Versicherungen etc. Unterm Strich erhalten Sie eine Summe, die für die monatliche Rate übrig bleiben würde. Möchten Sie zusätzlich noch etwas sparen oder sonstiges Geld zurücklegen, dann gilt es diese Summe ebenfalls abzuziehen. Alternativ können Sie auch die aktuelle Kaltmiete als groben Richtwert für die monatliche Tilgung heranziehen, schließlich haben Sie diese auch für die aktuelle Wohnung bezahlt.


Passende Objekte suchen

Nun wissen Sie ungefähr, wie hoch die Rate pro Monat maximal sein darf. Mit dem Eigenkapital und dieser Summe können Sie nur den Höchstpreis für die Immobilie berechnen und sich auf die Suche machen. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, dass nicht nur der Preis alleine entscheidend ist, sondern auch der Zustand und Standortfaktoren eine große Rolle spielen. Zieht man zum Beispiel von einer Mietwohnung in der Stadt, auf das Land, dann kostet im Anschluss die Mobilität deutlich mehr. Wenn Sie dagegen den Bau einer Immobilie planen, dann gilt es natürlich zunächst ein passendes Grundstück zu finden.

Nebenkosten und Puffer einkalkulieren

Kaufpreis und Tilgungsleistungen geben immer eine grobe Richtung vor. Allerdings wird dabei häufig zu knapp kalkuliert. Wenn Sie die monatliche Rate zu hoch ansetzen, dann haben Sie anschließend keinen Puffer für unvorhergesehene Ereignisse. Natürlich ist es sinnvoll, das Darlehen möglichst schnell zu tilgen, allerdings sollten Sie beachten, dass es schnell finanziell eng werden kann. Geht zum Beispiel das Auto kaputt, dann wird eine große Summe Geld auf einmal benötigt. Planen Sie Puffer mit ein, so bleiben Sie im Alltag flexibel.

Einen günstigen Kredit für Immobilienbau und -kauf finden

Nun können Sie sich auf die Suche nach einem passenden Kredit für die Immobilie machen. Lassen Sie sich dafür ausreichend Zeit und vergleichen Sie viele verschiedene Angebote. Schließlich wird die Baufinanzierung im Anschluss über mehrere Jahrzehnte getätigt. Schon 0,25 % mehr, machen bei einer Summe von 100.000 €, auf zehn Jahre, einen Unterschied von etwa 1300 € aus.

Kredite vergleichen und günstige Zinsen finden

Das wichtigste Kriterium bei einem Immobilienkredit ist natürlich der Zinssatz. Immobilienkredite lassen sich aktuell zu relativ niedrigen Zinsen finden. Da der Kredit über einen langen Zeitraum laufen wird, sollten Sie die Darlehen jedoch umfassend miteinander vergleichen und im Zweifel einen Experten mit heranziehen.

Eine passende Zinsbindung wählen

Gerade bei niedrigen Zinsen sollten Sie die Bindungsfrist lieber relativ lange wählen. So haben Sie eine gute Planungssicherheit und können ausreichend Puffer einbauen. Sollten Sie während der Laufzeit feststellen, dass Sie den Kredit nicht tilgen können, müssen Sie möglicherweise eine Anschlussfinanzierung wählen, die dann nur noch zu deutlich höheren Zinsen zu bekommen ist.

Sondertilgungen beachten

Ebenfalls ist es sinnvoll, Sondertilgungen mit im Kreditvertrag zu vereinbaren. Dabei räumt Ihnen die Bank das Recht ein, einen Teil der Restschuld außerhalb des vereinbarten Ratenplans zu tilgen. Dadurch können Sie den Immobilienkredit schneller abbezahlen und Geld nutzen, was unerwartet zur Verfügung steht. Nicht alle Banken lassen die Sondertilgung kostenlos zu, bei manchen kostet diese einen Aufschlag zwischen 5 % und 10 %, was sich jedoch trotzdem lohnen kann.

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