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Wirksame Maßnahmen gegen Elektrosmog im eigenen Haus



In hoch entwickelten Industrieländern wie Deutschland ist der Alltag, ohne elektrischen Strom nicht mehr zu bewältigen. Doch die Bequemlichkeiten, die elektrische Geräte mit sich bringen, besitzen eine dunkle Seite. Senden die Apparaturen im Betriebsmodus doch andauernd unsichtbare elektromagnetische Wellen aus, die unter dem Begriff Elektrosmog zusammengefasst werden.

Elektrosmog führt nach Meinung vieler Wissenschaftler zu gesundheitlichen Schäden. Daher stellt sich die Frage, wie man sich vor Elektrosmog schützen kann.

Was wird unter Elektrosmog verstanden?

Der Begriff Elektrosmog beschreibt eine Art von Umweltverschmutzung, die durch elektrische und elektromagnetische Felder verursacht wird. Im Gegensatz zur herkömmlichen Luftverschmutzung ist Elektrosmog weder sichtbar, noch kann man ihn riechen. Damit entzieht er sich der menschlichen Wahrnehmung.

Elektrosmog verändert die natürlichen Strahlungsverhältnisse der Erde und man kann ihm in der heutigen Zeit nicht mehr entfliehen. Da angenommen wird, dass die Erscheinung zu gesundheitlichen Einschränkungen führen kann, empfiehlt es sich, Maßnahmen zu ergreifen, um sich vor der Strahlung zu schützen.


elektrosmog-maßnahmenDie Menschen sind Elektrosmog täglich ausgesetzt!
Quelle: https://pixabay.com/de/illustrations/strahlen-funk-funkwellen-wellen-3806385/

Welche Quellen von Elektrosmog gibt es?

Strahlenquellen sind sowohl innerhalb als auch außerhalb des Hauses zuhauf vorhanden. In der freien Umgebung sind Hochspannungsleitungen, Fernseh- und Rundfunksender, Radar- und Mobilfunkanlagen sowie Trafostationen für Elektrosmog verantwortlich.

Innerhalb der eigenen vier Wände sind es Smartphones, Monitore, Steckdosen und Kabel sowie die Mikrowelle, der WLAN-Anschluss, das Babyfon und der Elektroherd, die die unsichtbaren Wellen aussenden.

Auswirkungen von Elektrosmog

Noch sind die Langzeitfolgen von Elektrosmog nicht wissenschaftlich nachweisbar. Gewarnt wird vor Störungen des vegetativen und zentralen Nervensystems. Zudem sollen der Hormonhaushalt, der Stoffwechsel und das Immunsystem negativ beeinflusst werden.

Maßnahmen zum Schutz vor Elektrosmog

Elektrosmog und Maßnahmen, wie man sich davor schützen kann, sind heiß diskutierte Themen. Es ist ratsam, pseudowissenschaftlichen oder esoterischen Ansätzen keine Aufmerksamkeit zu schenken.

Folgende Methoden lassen einen ausreichenden Schutz erwarten:

Präventivmaßnahmen

Viele Maßnahmen können vorbeugend und ohne große Ausgaben durchgeführt werden:

  • Sicherheitsabstand zu allen Strahlungsquellen einhalten
  • Nutzung der memon Technologie, deren Ziel die Renaturierung des Lebensumfeldes ist
  • Schlafzimmer von elektrischen Geräten freihalten
  • WLAN-Router nachts ausschalten
  • kabelloses Telefonieren meiden
  • Kopfhörer beim Telefonieren benutzen
  • Stand-by-Modus vermeiden, Geräte bei Nichtgebrauch ausschalten

Bauliche Maßnahmen

Zudem bieten einige Veränderungen am Haus selbst einen ausreichenden Schutz gegen Elektrosmog. Diese können sowohl innerhalb als auch an den Außenwänden vorgenommen werden.

Fenster abschirmen

Eine moderne Wärmedämmverglasung ist mit einer Schicht aus aufgedampften Edelmetallen ausgestattet. Dabei ist zu beachten, dass die Fenster nicht über Nacht offenbleiben. In diesem Falle können spezielle, engmaschige Fliegengitter aus Metall Abhilfe schaffen. Sie sollen neben dem Schutz vor Insekten vor elektromagnetischer Strahlung abschirmen. Anbieter versprechen dabei eine Wirkung von bis zu 99 %.

Fassadendämmsysteme

Auch verschiedene Systeme zur Fassadendämmung berücksichtigen den Schutz vor Elektrosmog. Die Bahnen werden überlappend in eine Spachtelmasse oder den Unterputz eines Wärmedämm-Verbundsystems eingearbeitet. Eine solche Schutzvorrichtung bedarf einer Erdung, die von einem Fachbetrieb vorgenommen werden sollte.

Alternative Baumaterialien

Einen guten Schutz vor Elektrosmog aus Mobilfunk-Sendeanlagen bieten eine Dach- und Fassadenbegrünung oder das Verbauen von Lehm. Alternativ dazu kann eine rundum schließende Schutzebene angebracht werden. Diese besteht aus Naturgipsplatten, die mit einer speziellen Kohlenstoffbestäubung versehen sind. Die Materialien wirken wie eine Schutzschicht gegen elektromagnetische Strahlen, die von außen auf die Hauswände treffen.

Netzfreischalter

Netzfreischalter im Sicherungskasten unterbrechen den Stromdurchfluss, indem sie das Stromnetz automatisch ausschalten, sobald kein Strom verbraucht wird. Die Spannung wird auf ein Minimum gesenkt und erst wieder automatisch hochgefahren, wenn Strom benötigt wird. Eine Alternative dazu bieten abschaltbare Steckdosen.

Gipsplatten mit elektrisch leitfähiger Rückseite

Wer einen Neubau plant, kann auf diese Art von Gipsplatten zurückgreifen. Dabei sind auf der Rückseite der Platten Karbonfasern eingearbeitet. Eine solche Wandbeplankung innerhalb des Hauses führt zu einer merklichen Reduzierung der Strahlungsintensität. Sie eignet sich vornehmlich für Wände im Kinder- und Schlafzimmer.

Fazit

Elektrosmog kann für die Gesundheit und die Umwelt gefährlich werden. Das Problem dabei ist, dass man der Strahlung täglich ausgesetzt ist und ihr nicht entfliehen kann. Daher besteht die Gefahr, sich langfristig einem erhöhten Krankheitsrisiko auszusetzen.

Da Elektrosmog nicht mehr vermieden werden kann, ist ein Schutz davor nur mit der Anwendung der beschriebenen Maßnahmen zu erreichen.

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