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Klares Wasser im Gartenteich – darauf kommt es an 



Wer einen Teich im Garten hat, sollte diesem hin und wieder etwas Aufmerksamkeit entgegenbringen. Nur wenn ein Teich regelmäßig gepflegt wird, sorgt er für eine ganz besondere Atmosphäre im eigenen Garten.

Wir möchten in diesem Beitrag verraten, wie sich der geeignete Standort auf die Bildung von Algen auswirkt und wie man einen Gartenteich richtig reinigen kann.

Ein geeigneter Platz für den Teich

Bereits die Wahl des Standortes kann darüber entscheiden, ob sich Besitzer eines Teiches regelmäßig mit der Entfernung von Algen auseinandersetzen müssen. Damit das nicht der Fall ist, sollte am besten bereits bei der Planung des Gartens darauf geachtet werden, dass der Teich nicht permanent der Sonne ausgesetzt ist.

Aus diesem Grund sollte der Teich in der Nähe von Bäumen oder einer Hauswand platziert werden – wobei die Bäume jedoch etwas weiter entfernt stehen sollten, damit sie zwar Schatten spenden, man aber nicht ständig das Laub aus dem Teich fischen muss.


Wasser im Gartenteich
Quelle: https://pixabay.com/de/photos/seerose-seerosen-teich-reflexion-7322866/

Den Teich richtig sauber halten

Damit der eigene Teich das ganze Jahr über einen echten Blickfang darstellt, sollte dieser regelmäßig und gründlich gereinigt werden, wofür die folgenden Methoden ganz hervorragend geeignet sind.

Schlamm gründlich entfernen

Die Bildung von sogenanntem Faulschlamm lässt sich selbst durch ein regelmäßiges Zurückschneiden der Pflanzen oder den Einsatz eines Teichnetzes nicht verhindern. Das ist der Tatsache geschuldet, dass Faulschlamm auch durch Staub, Pollen oder Samen von Pflanzen verursacht wird.

Vor allem dickere Schlammschichten sollten umgehend entfernt werden und auch bei der Bildung von Faulgasen, die durch Blasen an der Wasseroberfläche zu erkennen sind, wird es höchste Zeit für die Reinigung des Teiches.

Für die Reinigung sollte ein Teichschlammsauger verwendet werden, mit dem der Schlamm vom Boden des Teiches entfernt werden kann, ohne dass hierfür das Wasser aus dem Teich abgelassen werden muss.

Im Anschluss an die Reinigung kann der aufgesaugte Schlamm dann auf den Kompost gegeben werden, wo dieser als organischer Dünger fungiert.

Zuschneiden der Teichpflanzen 

Das Zuschneiden der Teichpflanzen gehört zu den wichtigsten Maßnahmen im Rahmen einer Teichreinigung. Denn die Pflanzen entziehen dem Wasser Nährstoffe, wodurch das Wachstum von Algen begünstigt wird. Bei dem Zuschneiden sollten sämtliche Pflanzen in dem Teich so weit gekürzt werden, dass diese gerade so über die Wasseroberfläche reichen.

Darüber hinaus sollten auch die Pflanzen unter Wasser nicht vernachlässigt werden, sondern ebenfalls regelmäßig ausgedünnt und geschnitten werden.

Laub mit einem Teichnetz entfernen

Laub, das sich während des Herbstes in einem Teich ansammelt, sollte möglichst zeitnah entfernt werden. Denn ansonsten sinkt das Laub und verwandelt sich am Boden des Teiches mit der Zeit in Faulschlamm.

Um das zu verhindern, sollte das Laub mithilfe eines Teichnetzes aus dem Teich herausgefischt werden, bevor es untergeht. Eine deutlich bequemere Alternative stellt das Spannen eines Teichnetzes dar, wodurch der Teich im Herbst permanent vor umher wehendem Laub geschützt wird.

Reinigung der Filteranlage

Wer Fische in dem eigenen Gartenteich beherbergt, sollte auch die Filteranlage regelmäßig reinigen. Es existieren mittlerweile spezielle Filtermodelle, die anzeigen, wann eine Reinigung notwendig ist.

Bei der Reinigung sollte allerdings darauf geachtet werden, dass die enthaltenen Filterschwämme lediglich auszuwringen und nicht mit Wasser abzuspülen sind.

Kontrolle der Wasserwerte

Die Wasserwerte zeigen an, wie es um die Qualität des Wassers in einem Teich bestellt ist. Daher sollten diese Werte mindestens einmal pro Woche überprüft werden, um bei Bedarf sofort reagieren zu können. Mithilfe von Teststäbchen können die folgenden Werte ganz einfach identifiziert werden:

  • Kalkgehalt
  • Chlorgehalt
  • Nitritgehalt
  • Härte des Karbongehalts
  • Nitratgehalt
  • Härte
  • pH-Wert

Sofern sich einer dieser Werte im negativen Bereich bewegt, können kurzfristig verschiedene Pflegeprodukte eingesetzt werden, um den jeweiligen Wert wieder zu verbessern. Die Suche nach der Ursache des Problems darf in der Folge auf gar keinen Fall vernachlässigt werden.

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