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Fahrradgaragen – sichere Abstelllösung für Bikes daheim



Wenn das Fahrrad in der Garage keinen Platz mehr findet, bleibt oft nur die Möglichkeit, es draußen vor der Tür abzustellen. Allerdings ist das problematisch: Das teure (E-)Bike ist leichte Beute für Langfinger. Ebenso machen dem Fahrrad Regen, Wind und Wetter zu schaffen. Die Lösung: eine Fahrradgarage.

Wir schauen uns in diesem Artikel an, welche Merkmale Fahrradgaragen haben, welches Material man am besten wählen sollte und worauf man beim Fundament für die Garage achten muss.

Welche Merkmale haben Fahrradgaragen?

Eine Fahrradgarage – auch Bikebox genannt – ist eine abschließbare Box aus Holz, Metall oder Kunststoff, in der bis zu zwei – manchmal auch vier – Fahrräder Platz finden. Die gängigen Modelle sind etwa 2 Meter lang, 1,50 hoch und 1 Meter tief.

Mit diesen kompakten Maßen passen Fahrradgaragen auf jedes Grundstück und bieten eine einfache und unkomplizierte Unterstellmöglichkeit für den Drahtesel.


Bikeboxen werden in Baumärkten oder im Fachhandel angeboten. Die größere Auswahl findet man jedoch in Online-Shops, die sich auf Fahrradgaragen spezialisiert haben: Die Bestellung und Lieferung der Fahrradgarage erfolgen problemlos und schnell. Überdies sind die Preise in der Regel etwas günstiger als in Ladengeschäften.

fahrrad-garageQuelle: https://www.pexels.com/de-de/foto/bremse-fahrrad-fahrzeug-geparkt-544997/

Bikebox oder Mulitfunktionsbox?

Fahrradgaragen sind länglich und verfügen entweder über zwei Flügeltüren an der breiten Seite oder über eine kleine Tür an der schmalen Seite.

Bei Modellen, die man über die schmale Seite öffnet, sind meist Schienen verbaut, auf denen man die Fahrräder in die Garage schieben und wieder herausholen kann.

Sogenannte Multifunktionsboxen sind nicht nur als Fahrradgaragen nutzbar, sondern können – falls der Platz nicht mehr für das Fahrrad benötigt wird – auch für den Grill, Pflanztröge oder andere Utensilien verwendet werden.

Diese Modelle verfügen über zwei große Flügeltüren an der breiten Seite. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass sich die Türen leicht öffnen lassen.

Tipp: Bei Multifunktionsboxen, die als Fahrradgaragen genutzt werden sollen, bietet es sich an, zusätzliches Zubehör wie Fahrradständer oder Haken für Helme und Werkzeug anzuschaffen.

Welches Material eignet sich für Fahrradgaragen am besten?

Fahrradgaragen müssen vor allem zwei Zwecke erfüllen: Das Fahrrad soll erstens vor Diebstahl und zweitens vor Regen, Schnee, Hagel und direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden. Deshalb ist es wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, welches Material diesen Ansprüchen am besten gerecht wird.

Fahrradgaragen aus Holz

Bikeboxen aus Holz sehen sehr schön aus, weil sie aus einem natürlichen Material bestehen. Sie fügen sich zudem gut in die Optik des Grundstücks ein.

Ein großer Nachteil von Holz ist allerdings, dass es einen hohen Pflegeaufwand besitzt.

Die Box muss alle 1–2 Jahre mit entsprechenden Mitteln gepflegt werden. Und selbst bei optimaler Pflege hält eine Fahrradgarage aus Holz nicht länger als zehn Jahre.

Fahrradgaragen aus Kunststoff

Kunststoff – vor allem, wenn er hochwertig ist – ist deutlich langlebiger als Holz. Fahrradboxen aus Plastik sind außerdem sehr preiswert.

Aber: Für Diebe stellt eine Kunststoffbox kein großes Hindernis dar – solche Garagen sind sehr leicht aufzubrechen.

Dazu kommt, dass die meisten Garagen aus Kunststoff keine besonders ansprechende Optik aufweisen und die Verarbeitung oft zu wünschen übriglässt.

Fahrradgaragen aus Metall

Fahrradgaragen aus Metall bieten einige Vorteile: Sie bestehen aus einem langlebigen Material, sehen optisch gut aus und bieten die beste Sicherheit gegen Langfinger.

Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Garage aus verzinktem Stahl besteht – möglichst mit einer eingebrannten Lackierung.

Damit stellt man sicher, dass die Box nicht rostet. Eine hochwertige Fahrradgarage aus Metall ist völlig wartungsfrei und kann mehrere Jahrzehnte halten.

Der Nachteil ist, dass Bikeboxen aus Metall etwas teurer sind als Garagen aus Holz oder Kunststoff. Jedoch kann man im Internet oft ein Schnäppchen machen – etwa bei Rabatten auf Auslaufmodelle.

Auf ein gutes Fundament achten

Ob man sich nun für Holz, Kunststoff oder Metall entscheidet, wichtig ist, dass die Fahrradgarage auf einem guten und sicheren Fundament steht.

Der Untergrund sollte über eine Bodenplatte verfügen, die mit Frostschutz unterlegt ist. Darauf wird dann die Garage gestellt und mit dem Boden verankert.

Mit dieser Konstruktion stellt man sicher, dass keine Feuchtigkeit in den Innenraum gelangt und die Box bei starkem Wind nicht weggerissen wird.

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