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Doppelhaushälfte zum mieten – warum wir eine nicht perfekte DHH mieten

Wir haben uns entschieden! Wir wollen nach Neuenhagen in die Doppelhaushälfte zum mieten ziehen. Die DHH samt Grundstück hat uns überzeugt, aus Berlin zurück nach Brandenburg zu ziehen. Naja, eigentlich nicht, aber lest weiter…


Die Entscheidung die Doppelhaushälfte zu mieten ist für uns ein großer Schritt ins eigene Heim. Klinkt komisch? Ist aber so, wie ich im vorherigen Artikel DHH mieten schon beschrieben habe, sehen wir den Einzug in das Doppelhaus als Test, ob uns Neuenhagen bei Berlin gefällt, und wir hier unser geplantes Haus bauen wollen.

Wie man aus dem Titel dieses Artikels schon entnehmen kann, ist die Doppelhaushälfte zur Miete jedoch nicht ganz perfekt. Es gibt einige Punkte die uns nicht gefallen. Warum das gut ist, erläutere ich gleich.

Doppelhaushälfte Mieten – worauf es ankommt

Wenn man in eine DHH zur Miete einzieht, kommt es einen wohl auf folgende Punkte an:

  • Platz – man möchte wohl eine schön große Wohnfläche haben. Hier ist es wichtig, dass alle Familienmitglieder ausreichend Freiraum und Rückzugsmöglichkeiten im Haus haben.
  • Anzahl der Zimmer – aus hier gilt der Punkt des ausreichenden Freiraums. Alle Personen und Kinder sollten ein eigenes Zimmer haben können. Besucherzimmer sind auch immer sehr gern gesehen.
  • Abstellmöglichkeiten für Möbel, Deko-Sachen (davon haben wir sehr viel!) und Plunder. Dies sollte am besten nicht die Zimmer und Wohnräume verstopfen, sondern am besten in einem schönen Keller oder Dachboden untergebracht sein.
  • Garten – Denke ich an ein Haus, so denke ich an einen Garten. Also wer möchte nicht eine schöne Grünfläche zum spielen, ein schönes Blumenbeet und Terrasse zum draussen sitzen und grillen haben?
  • Nachbarn – in der Regel ist das Wohnen in einem Haus nicht so anonym wie in einer Stadt. Zumeist hat man ja nur ein oder zwei Nachbarn, mit denen man sich sehr leicht anfreunden kann. Gartenarbeit und co sind beliebte Small-Talk Themen, über die man sich schnell Kennenlernen kann. Der Zusammenhalt von „Haus-Nachbarn“ untereinander ist m.E. stärker als der zwischen einfachen Wohnungs-Bewohnern.
  • ein eigenen Parkplatz – vorbei die Zeiten der Parkplatzsuche. Zumeist haben Häuser direkt eigene Stellplätze oder Garagen.
  • Wohnkomfort – durch all die genannten Faktoren verbessert sich der Wohnkomfort, und wie ich finde, das gesamte Leben, erheblich. Man ist freier, hat mehr Platz, kann sich bei der Gartenarbeit entspannen und und und.

Diese Liste könnte noch ein wenig weiter gehen, dies soll jedoch erstmal reichen.

In unserer Doppelhaushälfte zur Miete spielen diese Faktoren natürlich auch ein Rolle, leider sind die Begebenheiten vor Ort aber nicht ganz so optimal wie gewünscht. Ja, wir haben mehr Zimmer und mehr Platz. Auch ein Gästezimmer ist mit im Haus enthalten. Dennoch ist die Situation nicht ganz so großzügig wie man sich das optimaler weise wünschen würde. Keller? Fehlanzeige, dafür ein Dachboden. Hauswirtschaftsraum um Vorräte und co. zu verstauen? Leider gibt es nur einen von ussen erreichbaren Raum den wir uns mit dem Nachbarn teilen müssen. Vorräte und Kasten Bier passen daher dort nicht unbedingt rein. Der Garten ist zwar von der Größe her ok, jedoch dürfen wir den noch komplett anlegen (Kosten!), und der Schnitt ist nicht ideal. Ab frühen Abend wenn der Grill ausgepackt wird, gibt es kaum noch Sonne :-( Hier stört ein angrenzender Hallenbau die Idylle.

Warum Mieten wir trotzdem die DHH?

Ganz einfach: Das Wohnen hier soll für uns ein Schritt ins eigene Heim werden, Stellt euch vor, die gemietete Doppelhaushälfte wäre perfekt. Alles würde stimmen. Man zahlt jeden Monat seine Miete und bekommt dafür sein Paradies. Wer käme in dieser Situation denn dann noch auf die Idee, einen riesigen Kredit aufzunehmen? Sich in Unkosten zu stürzen und mit einem immer existenten Risiko ein eigenes Haus zu bauen? Wer würde sich dann freiwillig den ganzen Stress und Nerven antun, die ein Hausbau mit sich bringt? Ist der Mensch nicht viel zu bequem und lässt dann alles lieber so wie es ist. Ich denke ja. Daher treibt uns die lange nicht perfekte Doppelhaushälfte auch in unser eigenes Haus. Wir können dann nämlich weiterhin auf der Suche nach unserem eigenen kleinen Paradies sein. Die Motivation für den Hausbau, den Stress und das Risiko einzugehen ist dadurch um einiges höher als aus einem bereits perfekten Umfeld heraus.

Fazit: Doppelhaushälfte mieten

Nicht das einer denkt, wir sind extra in ein schlechtes DHH zur Miete gezogen, so ist es gewiss nicht. Und so schlecht ist ja auch nicht, es ist schon ganz gut, eine Verbesserung zur Mietswohnung und es lässt sich schon leben – jedoch können wir sicher sein, dass uns der Antrieb des eigenen Hauses weiterhin erhalten bleibt. Wir verlieren also unser Ziel nicht aus den Augen :-)



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