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Planung Einfamilienhaus – von Probefahrten, Musterhaus und Probewohnen

Ein Auto fährt man Probe, Musterhäuser kann man auch besichtigen, aber im eigenen Haus Probewohnen? Geht das?

Kauft man sich ein Auto, so fährt man dies vorher Probe. Egal ob es Tausend, 10.000 oder 50.000 Euro kostet. Ein eigenes Haus kostet ein Vielfaches davon, und trotzdem beziehen viele dieses „blind“. Eigentlich ein Unding. Aber geht es denn überhaupt anders?

Probewohnen im fertigen Haus

Natürlich! Aber maximal in dem Fall, wenn man ein fertiges Haus zu kaufen plant. Wenn man wie wir ein neues Haus selber baut, ist das ein bisschen schwieriger.

Musterhaus als Alternative?

Musterhaus gibt es natürlich einige. Auch bei uns rund im Berlin haben diverse Firmen Musterhäuser errichtet. Diese können in der Regel unkompliziert besucht werden, selbst wenn man nicht plant mit der entsprechenden Hausbau-Firma zu bauen. Das muss man der ja auch nicht auf die Nase binden.

Auf jeden Fall bieten sich tolle Einsichten und man bekommt ein gutes Gefühl für die Materie Hausbau. Leider sind diese Musterhäuser meist nach Grundriss-Schema F gebaut, oder aber auch super opulent ausgebaut, wie im Musterhauspark Netzen von Bauunion 1905. Beide Varianten sind für einen ersten Eindruck zwar gut geeignet, entsprechen aber meist nicht den eigenen Planungen und Grundrissen.

Wie kommt man dem eigenen Haus nun näher?

Mit Hoffnung und Glück! Man sollte das Gespräch mit seinem Hausbauer suchen und fragen, ob das geplante Haus in dieser Form nicht irgendwo schon von ihm gebaut wurde. In unserem Fall hatten wir echt Glück und im selben Ort gibt es bereits unser Haus – mit nahezu identischem Grundriss.

Wir hatten anschliessend doppelt Glück, da unser Hausbauer mit der dort ansässigen Familie noch in freundlichen Kontakt steht uns somit Zugang beschaffen konnte. Das war echt Gold wert. So kann man den theoretischen Grundriss mal live in der Praxis sehen und sich Bestätigung holen, oder aber auch merken, was wie eventuell nicht passt und daher noch mal überarbeitet werden muss.

Wir haben noch mal schönen Input bekommen und werden nun auch noch mal minimale Anpassungen vornehmen.

Das einzige was die Hausbesichtigung nicht gebracht hat, war das Probewohnen. Das wäre dann aber wohl auch zuviel des Guten gewesen ☺



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1 Kommentar

  1. Hannes

    Interessante Idee. Wobei die eigenen Vorstellungen meist so deutlich abweichen von bestehenden Gebäuden – das ist ja auch gut so – ist wohl das Probewohnen schwierig. Da fällt mir ein, möglich ist es doch, wir bieten eine Ferienwohnung in einer neuen Stadtvilla. Aber den Eindruck von den eigenen vier Wänden verschafft sowas wenig.

    Mit dem Hausbauer reden ist trotzdem gut. Wie bei Ihnen können gute Firmen zahlreiche Objekte zeigen, ob in verschiedenen Bauphasen oder manchmal auch bei einer Baufamilie. So hatten wir das bei unserem Hausbau auch gemacht.

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