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Neues Haus? Baukosten lieber doppelt checken!

Beim Neubau können unerwartete Kosten enstehen – Checken Sie daher die Baukosten für ihr neues Haus lieber doppelt.

Für die Kostenberechnung beim Bau eines Hauses ziehen manche Bauherren lediglich die geplante Wohnfläche als Berechnungsgrundlage heran. Doch sind es immer öfter die sogenannten Baunebenkosten, die trotz finanzieller Voraus-Planung zu Zahlungsschwierigkeiten seitens des Häuslebauers führen können.

Worauf Sie bei Baufinanzierungen achten sollten

Während man sich die grundlegenden Baukosten im Rahmen eines Mehrparteienhauses auch mit den anderen Beteiligten teilt und so von einem generellen Kostenausgleich profitieren kann, bleibt man als Bauherr eines Einfamilienhauses hinsichtlich der Ausgaben alleine verantwortlich. Umso wichtiger ist es für private Bauherren, alle Eventualitäten mit soliden Baufinanzierungen abzusichern.

Einflussen auf die Baufinanzierung: Haustyp, Größe & Ausstattung

Ein gefährlicher Trugschluss ist es, zu glauben, beim Bau eines kleinen Häuschens habe man mit deutlich weniger Kosten zu rechnen, als das bei einem großen Haus der Fall wäre.

Ganz im Gegenteil, es verhält sich sogar so, dass etwaige anfallende Baunebenkosten bei dem Bau eines kleineren Hauses anteilig spürbar höher ausfallen können, weil grundlegenden Einheiten und Arbeiten am Bau bei beiden Varianten identisch sind.

Umso wichtiger ist es, auch im überschaubaren Bauvorhaben vorab einen genauen Überblick darüber zu erstellen, welche Nebenkosten anfallen werden und vor allem auch, in welcher Höhe diese beim Bau schließlich auf einen zukommen können.

Baunebenkosten werden oft unterschätzt

Da ist zum einen die regional sehr unterschiedlich ausfallende Grunderwerbssteuer beim Kauf eines Grundstücks. Erschließungskosten für die Kanalisation, für die Verlegung von Strom, Wasser, und Telefon werden bei neu bebauten Grundstücken in der Regel immer fällig.

Rechnet man weiterhin mit Schwierigkeiten bei der Art des Bauens aufgrund der Gegebenheiten vor Ort oder ungewöhnlicher Sondervorhaben, dann kann dies Auswirkungen auf die Kosten für die Baugenehmigung haben. Möchte man also bei der Erfüllung seines Traums vom eigenen Heim nicht ein böses Erwachen erleben, sollte man diese Bedingungen sehr genau im Kopf behalten. Die Vermessung des Grundstücks kostet ebenso Geld wie die sogenannte Einzeichnung des Hauses, und womöglich möchte man gegen ein entsprechendes Honorar auch einen professionellen Architekten zu Rate ziehen.

Auch solange noch niemand auf einem Baugrundstück wohnt, fallen bei den täglichen Arbeiten Kosten für Wasser und Strom an. Versicherungen des Baus kosten zwar, bieten aber ebensolchen Schutz wie die Haftpflicht für Bauherren, wenn doch einmal etwas schief geht. Auch die Mitgliedschaft in einem Bauherrenschutzbund kann sinnvoll sein.

In jedem Fall ist man mit einer guten Beratung zu Baufinanzierungen am Besten beraten. Weitere Ausgaben stehen dann bloß noch für die Einholung von Einkünften vor Vertragsabschluss an, für die nötige Baubegleitung, ein Gutachten des zu bebauenden Bodens, die Kosten für den Notar sowie für den Eintrag und die Prüfung durch einen offiziellen Statiker. Sie sehen, das läppert sich. Am besten erstellt man sich zur Übersicht eine Check-Liste, damit man im Laufe der Zeit nicht den Überblick verliert.



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3 Kommentare

  1. Rafael

    Wer die Baukosten vor dem Projektbeginn genau kennen möchte, dem ist das Bauträgermodell nahezulegen. Es gibt auch Haushersteller, die individuell, aber trotzdem zum Festpreis bauen. Dieser ist dann auch vorher vertraglich abgesichert, sodass nicht bei jeder Kleinigkeit später Mehrkosten anfallen.

  2. tina

    günstig ist es auch die Angebotspreise vorher von externer Stelle prüfen zu lassen. Sind in den Angeboten alle Leistungen enthalten? Nachträge können mitunter recht teuer sein.
    Bei azaco kann man die Angebote objektiv prüfen lassen. Man spart dabei doch erheblich Kosten. Und das Verhandeln kann man auch jemand anderem überlassen :)

  3. Karina Wolff

    Ich könnte zu dem Thema bänder erzählen :) wir haben uns auch kräftig verkalkuliert. Wir haben für viele Produkte über eine spezielle Preisvergleichsoftware von Bau Info zwar die günstigsten Materialien herausfinden können aber leider die falschen Werte für die Kalkulierung verwendet. Es ist schon doof im Nachinein zu merken, dass bei mehr als der Hälfte der Werkstoffe noch mal 19% drauf gerechnet werden müssen. nächstes mal sollten wir besser aufpassen und ich kann das auch nur allen anderen raten.

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