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Erfahrungen beim Hausbau ⇒ 145 Tipps zur Planung des Einfamilienhaus

Erfahrungsbericht Hausbau ⇒ 145 Tipps, Tricks und Erfahrungen beim Hausbau von der Einfamilienhaus-Planung über Finanzierung bis zur Ausstattung.

Erfahrungen beim Hausbau - Tipps & Tricks für die Einfamilienhaus Planung

Erfahrungen beim Hausbau – Tipps & Tricks für die Einfamilienhaus Planung

Nach knapp 7 Monaten ist unser massiv gebautes Einfamilienhaus nun fertig. Und da wir so machen Erfahrung beim Hausbau gemacht haben, wollen wir diese Einsichten heute wietergeben. Zwar hatten wir hier schon mal einen kleinen Ratgeber Hausbau Planung geschrieben, diese hier nun neu gesammelten Tipps können sich aber durchaus als umfangreiche Hausbau-Checkliste sehen lassen.

Erfahrungen beim Hausbau

Unsere Erfahrungen und Planungs-Tipps fürs Einfamilienhaus haben wir in die nachfolgenden 13 Kategorien eingeteilt.

  1. Allgemeine Tipps für den Hausbau
  2. Grundstück
  3. Finanzierung und Kosten
  4. Tipps für die Hausbau-Planung
  5. Aufteilung und Grundriss
  6. Bauüberwachung
  7. Aussenanlagen
  8. Elektroplanung
  9. Küchenplanung
  10. Ausstattung
  11. Fußbodenbelag und Fliesen
  12. Badezimmer und Sanitär
  13. Umzug und Einzug

Insgesamt haben wir für Sie 145 Hausbau Tipps und Tricks parat.

Viel Spaß!

Und gerne ganz unten die Kommentarfunktion nutzen: Stimmen Sie mit unseren Tipps überein? Sind Sie gänzlich anderer Meinung? Oder können Sie weitere wertvolle Erfahrungsberichte dazu steuern?

Allgemeinde Tipps für den Hausbau

  1. Hausbau bedeutet Stress. Nimm Dir trotzdem Zeit für deine Frau und Familie.
  2. Hausbau bedeutet viel Stress und Zeitaufwand. Macht dein Arbeitgeber das mit, dass man mal später kommt, mal eher gehen muss?
  3. Lass Dich nicht verrückt machen.
  4. Sei mit Begeisterung dabei
  5. Du machst das für Dich / Euch! Der Hausbau sollte Spaß machen. Sieh ihn nicht als Qual an, sonst hast du gleich verloren.
  6. Mache trotzdem zwischendurch auch mal Urlaub. Versuche wenigstens für ein paar Tage den Kopf frei zu bekommen. Gehe anschliessend frisch gestärkt an die weiteren Aufgaben.
  7. Dokumentiere alles – mach von allen wichtigen Sachen und Bauabschnitten ausreichend Fotos.
  8. Führe ein privates Bautagebuch – vielleicht auch im Internet als Hausbau Blog :-)
  9. Teile deine Erfahrungsberichte mit anderen Bauherren.

    Grundstück

  10. Lage. Lage. Lage. Dass das aber noch längst nicht alles ist merkt man spätestens an den Nachbarn. Zum Glück passts bei uns.
  11. Schon im Vorhinein auf Baugebiete, Bebauungspläne, Bauvorschriften achten.
  12. Die Grundstückskosten im Auge behalten: An die Maklerprovision denken. 7,14% können eine Menge sein. Ebenfalls die Grunderwebssteuer in Brandenburg
  13. Bei der Immobiliensuche alle Möglichkeiten ausschöpfen.
  14. Unsere Checkliste Grundstück kaufen beachten
  15. Hausbau: Finanzierung und Kosten

  16. Behalte stets die gesamten Hausbau-Kosten im Blick. Bedenke die Kosten-Unterschiede beim Massivhaus im Vergleich zum Fertighaus. Beachtet auch die Kosten pro Quadratmeter
  17. Unterschätze nicht die Baunebenkosten!
  18. Die Erschliessungskosten sind meist (fast immer) höher als geplant (Telefon, Wasser und Abwasser, Gasanschluss, Stromanschluss)
  19. Bedenke die indirekten, sonstigen Kosten (Rasenmäher, neue Möbel beim Einzug, neue Lampen, Leiter, Farben, Werkzeug, Zubehör, Utensilien, Accessoires etc.)
  20. Beauftrage alle Überweisungen der Baufinanzierung frühzeitig. Eine beantragte Überweisung dauert mindestens 5 volle Tage (oft 7).
  21. Eine (hohe) Nachfinanzierung lässt sich vermeiden, geschickte Planung und Baufinanzierungs-Tipps helfen . Im Zweifel aber nachfinanzieren (es ist weder schlimm noch teuer).
  22. Lass Dir die Bauzeit garantieren. Vereinbart sinnvolle Strafzahlungen bei Verzug die deine Doppelbelastung (Miete) auffangen. Z.B. 1.500 Euro pro Monat, ab der 2. Verzugswoche (wobei der Verzug jedoch immer eindeutig verschuldet sein muss)
  23. Schliess geeignete Versicherungen für den Hausbau ab.
  24. Tipps für die Hausbau-Planung

  25. Plane mehr Geld ein als anfangs aufgerufen. Kalkuliere großzügig und mit Puffer.
  26. Rechne nicht mit dem Standard. Meist weicht man von diesem ab wodurch höhere Kosten entstehen.
  27. Gönn Dir was – Man baut in der Regel nur einmal im Leben.
  28. Nimm nicht die billigste Ausführung. & Wer sehr billig kauft, kauft meist zweimal.
  29. Kauf nicht immer das Teuerste.
  30. Du kannst nicht alles haben (Dir nicht alles leisten). Setze lieber Akzente und Highlights.
  31. Behalte deine Prioritäten im Auge. (Müssen es wirklich die mega-teuren V&B-Fliesen sein?)
  32. Denke früher an später! Wenn die Kinder raus sind (nach spät 20 Jahren) braucht man keine 200 Quadratmeter mehr.
  33. Mach Dir nichts vor: Eigenleistungen kosten auch Geld. Soo viel Kosten lassen sich nicht sparen. Eigenleistungen lohnen sich nicht immer
  34. Eigenleistungen benötigen Zeit. Viel Zeit. Und Stress! Viel Stress. Und auch Kosten.
  35. Man malert nicht mal eben nebenbei. Oder am Wochenende. Schon gar nicht das gesamte Haus.
  36. Mach nicht alles auf einmal. Im nächsten Jahr hast du auch noch Zeit (und vielleicht auch wieder mehr Geld). Vielleicht kommen Dir in der Zwischenzeit tolle / bessere Ideen (betrifft vornehmlich: Aussenanlagen, Garten, Terrasse, Garage etc. aber auch die neue Einrichtung)
  37. Bespreche vorab alle Einzelheiten mit dem Architekten / Planer. Nach Einreichung des Bauantrags ist es meist zu spät.
  38. Brauchst du unbedingt einen Keller? PS: alles unter 30.000 Euro ist kein vernünftiger Keller!
  39. Hast du genügend Stellfläche und Stauraum? Vielleicht lieber ein Satteldach mit großem Spitzboden als eine Stadtvilla mit sehr wenig Dachboden.
  40. Fahre in alle möglichen Musterhäuser und schau dich genau um. Fahre Monate später ggf. noch mal hin.
  41. Besuche Fachausstellungen. Z.B. für Sanitär, Bad, Fliesen, Treppen und Türen.
  42. Werde Stammgast im Baumarkt.
  43. Schau Dir bei jeden Bauabschnitt im Baumarkt und in Zeitschriften (zb Schöner Wohnen) mögliche Varianten und Ausstattungen an.
  44. Nutze das Internet als Informationsquelle und Preis- bzw. Kostenübersicht.
  45. Lese viele Baublogs und Bautagebücher im Internet.
  46. Achte beim Besuch von Freunden auf deren Häuser und Umsetzungen.
  47. Achte auch auf Details. Auf die Details kommt es oftmals an / Details können ausschlaggebend sein.
  48. Sieh Dir die Wöchentlichen Flyer und Prospekte der örtlichen Baumärkte an.
  49. Lass Dir nicht dauernd reinreden. Es ist dein Haus / euer Haus.
  50. Lass Dich aber auch mal belehren und nimm einen Rat an. Du kannst nicht immer Recht haben. Oftmals haben auch andere tolle Ideen oder schon Erfahrungen gesammelt. Versuch davon zu profitieren.
  51. Bestehe auf bauliche Absprachen und Ausführungen. Sei aber auch auf Kompromisse gefasst und auch bereit!
  52. Sei entscheidungsfreudig.
  53. Lass Dir bei gewissen Entscheidungen aber auch Bedenkzeit.
  54. Du zahlst dafür, dann sollte alles auch gut werden – dulde keinen Pfusch oder Schlamperei auf der Baustelle. Alles sollte so gebaut werden wie DU es willst.
  55. Aufteilung und Grundriss

  56. Studiere die Bau- und Leistungsbeschreibung im Detail. Vergleiche diese mit anderen Anbietern.
  57. Optimiere und tüftel am Grundriss. Fenster größer, zusätzliche Innentüren mit Lichtausschnitt, Wände verschieben – fast alles geht. Da es dein Haus ist, solltest auch du bestimmen können wie es aussieht. (Hier gibts unseren Grundriss vom Einfamilienhaus – ohne Keller)
  58. Brauchst du wirklich ein Ankleidezimmer? Wir haben ein kleines Extra-Zimmer: Rümpel, Winterklamotten, Kram und Bügelbrett rein; Tür zu und Ordnung ists.
  59. Sind die Räume hoch genug? Die Deckenhöhe lässt sich leicht erhöhen und die Kosten sind halbwegs moderat. Es bietet aber später ein tolles Raumgefühl
  60. Plane früher für später. D.h. möglichst behindertengerecht / altersgerecht. Muss die breite Terrassentür einen Mittelsteg oder hohe Schwelle haben (meist aber sinnvoll wegen drückendem Wasser)? Kommt man mit einem Rollstuhl ins WC im EG? Auch auf eine flache Duschtasse achten.
  61. Oftmals macht ein größerer Überstand am Dach Sinn. Da mehr Schutz fürs Haus, weniger Spritzwasser etc.
  62. Im Eingangsbereich lohnt ein vorgezogenes Dach als Wind und Wetterschutz.
  63. Eine Steckdose direkt im Überstand einplanen. Die Lichterketten an Weihnachten finden so eine ideale Stromversorgung
  64. Ein kleines Fenster im Dachgeschoss bringt nicht nur sehr praktisches Licht, sondern sorgt auch für eine bessere Belüftung
  65. Dachziegel bestimmen sehr wesentlich das Gesamtbild des Hauses. Vorher ausgiebig informieren über engobierte Ziegel und die Farbe.
  66. Bei der Hausfassade auf einen harmonischen Farbton achten. Vorab Muster besorgen und z.B. in Neubaugebieten auf Streife gehen. Auch auf einen passenden Einklang mit der Haustür achten.
  67. Denke an Sicherungsmaßnahmen am Haus (Schneefanggitter, Taubenabwehr, Geländer, Bodentiefe Fenster mit Sicherheitsglas etc.)
  68. Vor und während des Hausbau – Bauüberwachung

  69. Beauftrage einen unabhängigen Prüfer vom Bauherrenschutzbund. Lasse diesem vor Vertragsunterschrift die Unterlagen prüfen.
  70. Sei bei den regelmäßigen Begehungen mit dem Bauherrenschutzbund dabei. Versuche auch deinen Bauleiter mit dabei zu haben.
  71. Sorge für ein gutes Verhältnis mit deinem Bauleiter.
  72. Versuche mindestens einmal in der Woche bei deinem Bauleiter vorbei zu schauen / zu telefonieren.
  73. Sitzt dein Bauleiter hunderte Kilometer von deinem geplanten Haus weg, vergiss es… Du wirst damit keine Freude haben. Wir haben mit dem ortsansässigen Budig Hausbau aus Neuenhagen gebaut
  74. Schau möglichst oft auf der Baustelle vorbei. Und nicht nur nach Feierabend.
  75. Versuche möglichst oft mit allen Handwerkern und Gewerken vor Ort zu sprechen und Ausführungen vorab zu klären. Frage lieber drei mal nach, sonst wird es ggf. nicht wie gewünscht.
  76. Kein Einbau ohne Bemusterung durch den Bauherren. Besteh darauf, vorab alles gesehen bzw. mindestens genannt zu kommen
  77. Schau Dir nach Ausführung alle Arbeiten genau an. Bei Fehlern kann vielleicht noch korrigiert werden.
  78. Halte die Bauarbeiter bei Laune und sei nett zu Ihnen.
  79. Besorge Dir die Telefonnummern von den ausführenden Fachfirmen (wenn später mal die Heizung klemmt kann das auf dem kurzen Dienstweg geklärt werden)
  80. Verteile für Rückfragen deine Handynummer. Bring sie auch auf einem Blatt Papier gut leserlich im Haus an
  81. Stell Dich direkt gut mit den Nachbarn. Sie werden Dir viel zu berichten haben, was sich tagsüber auf deiner Baustelle so tut. Und nach dem Einzug gibt´s sicherlich einen Willkommens-Gruß :-)
  82. Veranstalte ein tolles Richtfest! Lass es an nichts fehlen (die 3,50 Euro extra wirst Du auch noch haben). Man denkt gerne dran zurück zudem ist es eine schöne Geste für die Bauarbeiter und Nachbarn. Ausserdem bekommen die Bauherren auch Geschenke :-)
  83. Aussenanlagen

  84. Denke frühzeitig an die Aussenanlagen.
  85. Kalkuliere die Aussenanlagen nicht zu knapp. Auch hier können sehr schnell sehr hohe Kosten entstehen (Mutterboden, Pflasterarbeiten, Carport, Zaun und Tor).
  86. Eine ordentlich Auffahrt / Fläche vor dem Haus, pünktlich zum Einzug, lässt den Baustellen-Charme verschwinden
  87. Eine Garage oder Carport gibt es nicht für ein paar hundert Euro. Was lange halten soll ist teuer. Vergesst es das Carport selber zu bauen. Spart lieber ein bisschen länger und schafft was richtig gutes an.
  88. Pflanzen sind teuer.
  89. Bäume sind teurer, nicht nur die Baumfällung Und beachtet hier, dass neue Bäume einen Mindestabstand von 4 Metern zum Nachbarn benötigen
  90. Legt frühzeitig guten Rasen an. Dadurch wirkt der Garten und das Grundstück nicht wie eine Baustelle. Ihr werdet`s lieben.
  91. Elektroplanung

  92. Von der Elektroinstallation hängt später viel Wohnkomfort ab. Daher unbedingt viel Zeit und Gehirnschmalz in die Elektroplanung stecken.
  93. Plane ausreichend Steckdosen ein. Und pack dann nochmals ein paar rauf (man kann nie genug Steckdosen haben; in jeder Ecke mindestens eine).
  94. Steckdosen in der Fensterlaibung sind praktisch. Die Frau wird sie nachher komplett für Weihnachtsschmuck nutzen.
  95. Lieber eine dimmbare Lampe zu viel, als zu wenig.
  96. Wandlampen und Spots sind eine schöne Ergänzung zur klassischen Deckenleuchte. Vor allem wenn sie dimmbar sind kann man damit eine gemütliche Atmosphäre schaffen
  97. Ein Lampenkabel oder einzelne Glühbirne an der Wand hat auch was für sich. Du kannst es ruhig ein paar Wochen hängen lassen, wenn du noch keine passende Lampe gefunden hast.
  98. Licht und Steckdosen sind auf dem Dachboden unerlässlich. Ein Netzwerk-Anschluss kann auch nicht schaden (wer weiss was mal noch kommt)
  99. Wer es sich leisten kann, setzt auf HausautomationKNX oder günstige Alternativen. Falls beides zu teuer, dann wenigstens hier und da auf die richtigen Digitalen-Schalter setzen
  100. Wenn schon Jalousien, dann auch elektrisch. Und auch mit digitaler Zeitschaltuhr fürs zeitgesteuerte hoch- und runterfahren
  101. Küchenplanung

  102. Geh rechtzeitig ins Küchenstudio und lasse alles genau planen und ausmessen (aber auch dann können Fehler bei der Planung auftreten)
  103. Ein halbhoher Backofen ist heutzutage kaum mehr wegzudenken. Ebenfalls ein Induktionskochfeld.
  104. Verzichte auf technische Spielereien in der Küche. Das Geld kann man sich locker sparen.
  105. Überlege vorher!, wo soll dein Müll untergebracht werden (Hausmüll, Gelber Sack, Papier und Flaschen). Nix nervt mehr, als wenn das nicht passt.
  106. Setze auf eine Abluft-Dunstabzugshaube. Die Raumluft wird´s Dir danken. Vorallem bei einer offenen Küche. Oder mach`s wie wir mit einer im Grundriss geplanten Schiebetür. Infos und Kosten unserer Schiebetür
  107. Plane ausreichend Stauraum ein, man hat immer mehr als man denkt um im neuen Haus werden die Utensilien eher zu- als abnehmen.
  108. Ein separater Gefrierschrank kann leicht in den HWR gestellt werden, das schafft mehr Platz in der Küche. Z.B. für einen größeren Kühlschrank (=mehr Platz fürs Bier ;-) )
  109. Waschbecken und Wasserhahn direkt vorm Fenster? Lass hier ein feststehendes Element im Fenster einbauen, achte aber trotzdem auf die Armatur (Muss man die umlegen können? Nicht das später sonst nicht mehr das Fenster komplett aufgeht.)
  110. Eine Landhausküche muss nicht rustikal und altbacken sein sondern kann auch vergleichsweise modernen chic verbreiten
  111. Setzt nicht unbedingt auf ganz günstige Küchen. Wenn schon Ikea, dann tut es euch nicht an, die selber aufzubauen. Versucht einen Profi dafür zu engagieren
  112. Fliesenspiegel in der Küche sind nicht aus der Mode. Es kommt wohl eher auf die Fliese an. Bodenfliesen sind eine Sache für sich.
  113. Hier gibts die finalen Fotos unserer Nobilia Lucca

    Ausstattung

  114. Ein Kamin bedeutet hohe extra Kosten, zusätzlichen Stress, viel Arbeit mit dem Holz, benötigte Lagerfläche fürs Holz – bietet aber auch soo viel Gemütlichkeit.
  115. Achte bei der Kamin-Planung auf den Stellplatz. Der Schornstein brauch Platz um geradewegs zum Dach zu kommen. Aussenliegende Schornsteine oder aus Rohre aus Aluminium sind nicht Sinn der Sache.
  116. Deine Treppe macht dein Haus. Man glaubt gar nicht, wie sehr das Aussehen der Treppe Einfluss auf die Raumgestaltung hat.
  117. Ein schicke Treppe verursacht hohe Kosten. Kosten die man anfangs sicherlich nicht eingeplant hat. Finale Fotos unserer geschlossenen Treppe.
  118. Setze auf schicke Türen! Sowohl die Eingangstür als auch die Innentüren. Infos zur Schiebetür zwischen Küche und Wohnzimmer
  119. Eine Hauseingangstür darf etwas mehr kosten. Spare hier nicht am falschen Ende. Ein zusätzliches Seitenteil aus Glas macht viel her.
  120. Eine Nebeneingangstür, z.B. direkt in den Hauswirtschaftsraum ist sehr praktisch.
  121. Nutzt ein Schließ-System bei dem beide Türen mit dem gleichen Schlüssel schließen.
  122. Achte auch bei der Türen-Planung vorher auf Details. Wie groß sind die Öffnungen? Passt da wirklich eine Doppelflügel-Tür hinein?
  123. Geb Dir Mühe bei der Gestaltung im Kinderzimmer. Der Nachwuchs wird´s Dir danken.
  124. Geh mit deiner Frau Gardinen kaufen. Es müssen dabei nicht gleich die teuersten sein. Mit günstig passenden lebt es sich anfangs auch nicht schlecht und formen mitunter auch erst die Vorstellung von dem was du wirklich willst.
  125. Fußbodenheizung ist eigentlich schon standard. Überall im Haus. Und ja, es passt auch mit Teppich und Laminat drauf.
  126. Gas-Heizung + Solar auf dem Dach ist eine günstige Alternative ggü. Wärmepumpen
  127. Lass Dir eine Einweisung in die Haustechnik / Heizanlage geben.
  128. Ein neues Haus kann gut einen neuen Weber-Grill, vertragen.
  129. Kaufe Dir neue Möbel! Nimm nicht deine alte 8 Jahre alte Couch mit in dein neues Zuhause!
  130. Sortiere großzügig alte Teile aus. Zieh lieber mit weniger ein und besorge Dir nach und nach neue Möbel. Übertreibe es aber nicht, alles musst du nicht wegschmeißen. Beachte auch hier die Kosten.
  131. Besorg Dir gutes Werkzeug. Ein richtig guter Werkzeugkoffer ist durch nichts zu ersetzen. Du wirst ihn oft brauchen. Kaufe keinen kompletten Koffer für wenige Euro. Qualität kostet.
  132. Fußbodenbelag und Fliesen

  133. Es müssen nicht teures Parkett oder Dielen sein. Laminat gibt es in tausenden Farben und Formen für deutlich weniger Geld.
  134. Geb Dir Mühe bei der Fliesenauswahl. Sorge für ein harmonisches Zusammenspiel
  135. Die Frage nach hellen oder dunklen Fliesen kannst nur du beantworten.
  136. Besorg Dir Musterexemplare (sowohl Laminat als auch Fliesen). Im Baumarkt, Studio etc. sieht immer alles anders aus. Lege die Muster mehrere Tage bei Dir in der Wohnung aus. Gefällt es immer noch?
  137. Kauf lieber zehn Muster oder einzelne Quadratmeter zur Probe, als später jahrelang die falschen Fliesen auf dem Fußboden.
  138. Du brauchst keine Fliesen für 80 Euro pro Quadratmeter. Aber auch: Gehe nach Aussehen, nicht nach dem Preis (dann kann das ein oder andere doch teurer werden, manches aber auch günstiger).
  139. Teppichboden im Schlafzimmer und Kinderzimmer ist nicht out, sondern bringt ein angenehm weiches und warmes Gefühl.
  140. Badezimmer und Sanitär

  141. Brauchst du wirklich eine Riesengroße Eckbadewanne? Alleine der Wasserverbrauch ist riesig. Wenn das dazu führt, dass du eher seltener badest als du eigentlich willst, setze lieber auf eine normale Größe und geh öfter baden!
  142. Dagegen kann die Dusche nicht groß genug sein. Vergesst 80×80 oder 90×90. Think big
  143. Ein Abluft-Ventilator kann im Bad echt praktisch sein (Gerüche, Feuchtigkeit nach dem Duschen)
  144. Abschließbare Oliven kosten nicht viel, sind aber ungemein praktisch
  145. Sanitär-Ausstattung im Internet ist wesentlich günstiger als im Fachhandel. Man hat hier zwar keine Beratung und keinen Service, vielleicht könnt Ihr euch aber mit der Sanitärfirma auf einen Mix einigen. Wir haben z.B. die Duschsäule selber bestellt und 350 Euro gespart und die trotzdem vom Sani anbringen lassen.
  146. Mach dein Bad zu einer/deiner kleinen Wellness-Oase. Schöne und aufeinander abgestimmte Fliesen und Farben tragen dazu bei.
  147. Hier gibts Fotos und Kosten des Badezimmer

    Umzug und Einzug

  148. Kündige rechtzeitig den alten Mietvertrag. Vermeide dadurch doppelte Kosten.
  149. Kündige nicht zu früh. Oder willst du in ein halbfertiges Haus einziehen und Dir deinen Start im Eigenheim vermiesen? Auf einen Monat Doppel-Zahlungen sollte es nicht ankommen. (Hilfreich: siehe oben Strafzahlungen beim Verzug)
  150. Einen Umzug macht man nicht nebenbei.
  151. Ein Umzug ist Stress, Arbeit, braucht viel Nerven und kostet Geld.
  152. Denkt an eure alte Wohnung. Was muss renoviert werden? Muss noch gemalert werden? Auch das kostet Geld und ist nicht in 3 Stunden erledigt.
  153. Lasst Euch beim Umzug von Freunden und Verwandten helfen. Sorgt für ausreichend Essen und Trinken. Und Bier für die Männer.
  154. Umzugskisten im neuen Haus sind kein Verbrechen. Auch nicht wenn sie noch Wochen später stehen.
  155. Sei stolz auf Dich / Euch und Dein / Euer Werk und geniest das Leben im neuen Haus!
  156. Macht Euch bewusst, was Ihr erreicht habt und was das eigentlich für ein riesiger Schritt ist, von dem viele auch ein ganzes Leben lang nur träumen können.

Das waren unsere wichtigsten 145 Hausbau-Tipps. Seit Ihr einverstanden mit dieser Liste? Oder seit Ihr ganz anderer Meinung?

Wie sind Eure Erfahrungen beim Hausbau? Welche Tipps und Tricks zur Planung des Einfamilienhaus habt Ihr noch auf Lager? Hinterlasst mir doch einen Kommentar!

Wichtiges und interessantes beim Hausbau


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31 Kommentare

  1. Nils

    Grandios; ganz großen Respekt für Deine Mühen! Das ist so umfangreich, dass mit da spontan keine Ergänzung einfällt. Ich kann nur noch mal den Punkt bzgl. Hausbau-Blog bekräftigen. Zum einen hat man so eine gute Dokumentation für sich selber und zum anderen gibt sich der Bauleiter im Zweifelsfall vielleicht auch etwas mehr Mühe, wenn er weiß, dass es eine “Öffentlichkeit” gibt. ;)

  2. StefanK.

    Durch Zufall hier drauf gestoßen.Tolle Arbeit, aber wer selber baut,sieht zig Dinge anders und bei dem sind zig Dinge anders. Ich musste doch schon manchmal etwas schmunzeln ;-) Sind Sie Lehrer?

  3. admin (Beitrag Autor)

    Der war gut: Lehrer!

    Nee nee, nur ein ganz normaler Bauherr der hier ein paar Erfahrungen teilt :-)

  4. Burkhardt

    Glückwunsch für Euer Haus und vielen Dank für die umfangreichen Informationen! Welche Erfahrungen wurden mit dem BAUDIENSTLEISTER während der Angebots-, Planungs- und Ausführungsphase gemacht? Wie war der Umgang mit den Subdienstleistern? Auf welche Weise wurden Absprachen dokumentiert bzw. eingehalten? Beste Grüße und frohen 3. Advent!

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  7. Ralph

    Vielen Dank für diesen informativen Beitrag! Wir waren vor ein paar Monaten auch am Planen unseres Eigenheimes und hatten alle Hände voll zu tun. Es gibt wirklich sehr viele Dinge, die man bei einem Hausbau beachten muss. Am besten ist es, wenn man sich so eine Liste macht, die oben vorgestellt wurde. Als wir dann mit unserem Hausbau so gut wie fertig waren, haben wir uns für die Ausstattung für innen und außen allerhand zugelegt, um erst einmal das Nötigste im Haus zu haben.

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  15. JD

    Einfach Hammer, vielen vielen Dank für Deinen Blog! Wir sind auch dabei in einigen Monaten ein Haus zu bauen. Habe nach Kleinigkeiten im Web gesucht und bin zufällig auf Deine Seite gestossen. Wollte eigentlich ein paar Minuten stöbern, und bin letztendlich ca. 1 1/2h auf Deiner Seite geblieben ;-) . Habe viel mitgenommen, besonders bei der Thematik Elektrik. Ich könnte schwören, dass du aus dem IT Bereich kommst ;-) (u.a. wegen KNX und LAN :-)) ). Bin schon überrascht, wie viel Zeit du in d. Blog investiert haben musst…aber zu unser aller Vorteil. Noch mal vielen Dank und weiterhin eine wundervolle Zeit im Eigenheim. Vielleicht trifft man sich irgendwann zufällig, wir planen den Bau in ein paar Kilometer Entfernung :) .

  16. Klaus

    Super Blog. Vielen Dank für die vielen nützlichen Informationen. Bei uns soll es im April mit dem Hausbau los gehen. Planung ist durch aber alle Bemusterungen stehen uns noch bevor. Wir werden sicher an viele Dinge, welche wir hier gelesen haben, denken uns aber auch nicht verrückt machen. Unser Bauträger schmunzelt immer schon, wenn wir wieder mit einigen ‘Weisheiten’ aus dem Internet kommen :-)

    Ich wünsche Euch noch viel Freude mit dem neuen Haus.

  17. Tom

    Super Blog – toll dokumentiert – noch als Hinweis wenn jemand beim Transport von schweren Gegenständen vor allem im Haus ein Problem hat dann kann man sich bequem in fast jeder Stadt einen Minikran für innen mieten. Da gibt es zig Möglichkeiten da hat man eine breite Auswahl. Es gibt für jedes Problem einen Lösung.

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  22. Steff

    Hi!

    Danke für deine Liste bzw deine ganze Seite! Obwohl ich “vom Fach” bin, hat es mir in vielen Punkten schon jetzt bei den Vorüberlegungen sehr geholfen!

  23. Einbauleuchten

    Zufällig hier angekommen, muss ich sagen, dass da super Ratschläge gibt! Wenn es um Elektroteil bei einem Hausbauplan geht, muss man sagen, dass man an die LED Einbauleuchten denken sollte. Bringt man die in dem Plan ein, ist es dann leichter, wenn es um die Kleinigkeiten geht. Die LED Einbauleuchten sehen super aus, versorgen sie Räume mit genug Licht und nicht zuletzt sparen sie eine Menge Geld an Kosten.

  24. Henrik

    Diese Zusammenfassung kann sich sehen lassen, für alle Hausbauer oder zukünftigen Hausbauer ein Muss :) Ich habe es den Profis überlassen, wollte aber kein Haus von der Stange. Alles top geworden. Ich bin sehr zufrieden mit dem bisherigen Ergebnis. jetzt gehts an den Dachgeschossausbau. Darum bin ich auf deine tolle Liste gestoßen. Danke

  25. Ewald

    Vielen, vielen Dank für die zahlreichen Tipps. Nach genau so einer Liste mit Empfehlungen und Hinweisen habe ich gesucht – ich bin begeistert! Meine Frau und ich wollen nächstes Jahr ein Haus in Brandenburg bauen. Im Mai geht es los und wir sind schon ganz aufgeregt. :)
    Man hat ja doch immer Angst, etwas zu vergessen. Wirklich ein toller Blog, hier werde ich sicher noch etwas länger stöbern!

    Liebe Grüße

  26. Richard

    #134 Was sind bitte “abschließbare Oliven” – im Bad? :-)

  27. admin (Beitrag Autor)

    Hi Richard,
    abschließbare Oliven sind ja eigentlich abschließbare Fenstergriffe. Ich meine damit aber eine abschließbare Tür – und zwar ohne extra Schlüssel / Schlüsselloch – sondern mit einem von Innen fest integrierten Knauf den man einfach rumdrehen kann und schon ist die Tür zu.
    gruss

  28. Ben

    Einfach genial und Respektvoll dass du dir solch eine Mühe gemacht hast.
    Dies zeigt wie komplex ein hausbau tatsächlich sein kann.

    Eine Frage zur “Hausautomation”, ist die wirklich so sinnvoll und praktisch?

  29. Pingback: Welche Aufgaben und Pflichten hat der Bauherr beim Hausbau? | Hausbau Blog

  30. Anonymous

    Super gemacht. Danke für die Mühe

  31. Sebastian

    Hi,

    das waren sehr gute Tipps mitunter, die uns bei unserem Hausbau auch sicher noch helfen werden. Insgesamt ein sehr interessanter Blog den wir gern lesen!

    Viele Grüße

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