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Das eigene Haus: eine schlechte Idee für Paare!?

Egal ob Hauskauf oder Hausbau, als Hausbesitzer kommen auch mal schwierige und stressige Zeiten auf einen zu. Einige Beziehungen gehen daran zu grunde.

Der Valentinstag ist noch ganz frisch in Erinnerung. Die Vorfreude auf die Planung oder das neue Haus ist groß. Und genau da kommt das haus-bau-blog.de mit einer Warnung: Passen Sie bloß auf, dass das eigene Haus nicht alles zerstört.

Äh, wie jetzt?

Keine Angst, ich kann da nicht aus Erfahrung reden. Und bei uns gibt es diesbezüglich auch keine Anzeichen oder so.

Vielmehr greife ich einen Artikel aus der Welt auf: Wenn das Haus im Grünen die Familie zerstört.

An einem dieser Morgen, als ihn der Hahn des Nachbarn wieder um fünf Uhr weckt, beschließt Martin Müller, sich von seiner Frau zu trennen.

Gewiss, Einzelschicksal könnte man jetzt meinen. Leider trifft es aber immer mehr Familien.

Bei uns. Passiert. Das. Natürlich nicht. Niemals. Ausgeschlossen. – wird sich wohl jeder Leser jetzt denken.

Aber genau das haben sich sicherlich auch die Eigentümer der 3400 Häuser gedacht, die im letzten Jahr in Deutschland zwangsversteigert wurden, weil Beziehungen scheiterten

Natürlich gibt es dann auch 3.400 Familien die sich über ein neu ersteigertes Haus freuen. Ggf. sogar zu sehr günstigen Konditionen. Das ist aber ein anderes Thema…

Hausbau im Grünen - Traum vieler Paare

Hausbau im Grünen – Traum vieler Paare

Beim Hausbau geht es um die Existenz

Für alle Anderen gilt:

Wenn man ein Haus baue, gehe es um sehr viel Geld. Manchmal um die Existenz. Manche Experten halten es deshalb für irrsinnig, überhaupt noch eine Immobilie für den Eigenbedarf zu kaufen

Und bei diesem wahnsinngen Preisniveau bleibt es natürlich nicht:

Ein- und Zweifamilienhäuser haben sich innerhalb des vergangenen Jahres um fast zehn Prozent verteuert.

Neben den Kosten gibt es aber noch eine große Herausforderung:

Das eigene Haus sei gewissermaßen der Schlussstein eines deutschen Lebens, wie Kinder. Es würdigt auf eine spezielle Art und Weise die Partnerschaft.

Heißt also auch, man sollte sich schon sicher sein. Klar, beim Partner sowieso. Aber auch, ob man überhaupt ein eigenes Haus möchte. Und ob die Wohngegend überhaupt passt. Gerade in größeren Städten geht der Trend aufgrund der Kosten dazu in die Randgebiete zu ziehen. Wenn man dann täglich eine Stunde pro Arbeitsweg mit dem Auto unterwegs ist, kann es schon mal zum Unmut kommen.

Wir standen übrigens vor der gleichen Herausforderung. Unsere Lösung war damals, dass wir zur Miete in eine Doppelhaushälfte in unseren anvisierten Ort gezogen sind. So konnten wir schon mal das Leben in der Gemeinde sowie alle Umstände und Einschränkungen ausprobieren. Hätte uns das alles nicht gefallen, wäre ein Umzug relativ leicht möglich gewesen und wir hätten kein Haus aufs Spiel gesetzt. Bei uns ging aber alles gut und nach einiger Zeit fanden wir vor Ort ein schönes Grundstück und der Hausbau konnte beginnen.

Der genannte Artikel aus dem ich hier zitiere enthält auch eine tolle Erkenntnis die ich jederzeit unterschreiben würde:

dass es im Leben nicht darauf ankommt, ein Haus fertigzustellen, sondern in seinem Haus glücklich zu sein

Wir wünschen also nicht nur viel Glück beim Hausbau, sondern besonders in der Zeit danach! Und ein paar Hausbau-Kosten zur Orientierung haben wir übrigens auch noch.

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5 Kommentare

  1. Tom

    Den Artikel von welt.de habe ich letzte Woche auch gelesen und kann dir einfach nur zustimmen. Auch wer sich mit seinem Partner und dem Hausbau sicher ist, kann irgendwann merken, dass einem dieses Leben nicht passt. Vor allem aufgrund der steigenden Kosten, die auf einen beim Bau eines Eigenheims zukommen, wird dies zur Existenzprüfung einiger Paare, wenn nicht sogar Familien.
    Daher bin ich der Meinung, dass es bessere und ausgiebigere Unterstützung von staatlicher Seite geben sollte. Suburbanisierung wird immer teurer, aber die Menschen verdienen nicht mehr Geld, sodass es für einige aus dem oberen Mittelstand sogar eine Herausforderung werden kann.

    Viele Grüße

  2. Michi

    Ein sehr schöner Artikel muss ich sagen.
    Klar viele wünschen sich ein eigenes Haus. Kann ich auch verstehen doch leider ist es fakt das viele bei dem Projekt Hausbau nicht mehr richtig Planen. Man muss so viele Dinge dabei beachten und sollte alle Einzelheiten bedenken und nicht einfach drauf losbauen. Kein wunder wenn dann in solchen Situationen die Beziehung darunter leidet. Is ja auch bei vielen Auswanderern so, die denken ich fang dort neu an, aber können noch nicht einmal die Sprache des Landes. Für mich ist sowas unverständlich. Dabei ist es doch eigentlich nicht so schwer eine vernünftige Kalkulation für den Hausbau aufzustellen. Oder bin ich da zu naiv?

    Vile Grüße
    Michi Schreib

  3. Waldemar

    Viele unterschätzen die ganze Sache mit dem Eigenheim. Es ist stressig, zeitraubend und eine wirkliche Belastung für die Beziehung. Ich denke, man muss bei solchen Großaktionen, einfach Tellerrand sein. Es ist ja nicht für immer andauernd.

    Gruß Waldemnar

  4. SirLasse

    Wieder einmal ein sehr schöner Artikel.
    Ich denke mal das wenn so ein Großprojekt in Angriff genommen werden soll, ist eine genau Vorbereitung mit allen Aspekten die zu einen Hausbau dazu gehören nötig.
    Und es wird auch nur etwas mit dem Traum des eigenen Hauses wenn in einer Partnerschaft von beiden Seiten der Wunsch besteht. Und jedem sollte klar sein das dies eine sehr stressige Zeit und Belastung für die Familie ist.

  5. Mario

    Es sollte jedem klar sein, das die Zeit des Hausbaus mehr wie stressig ist. Gerade wenn man auch noch vieles in Eigenleistung machen will. Die Alternative Fertighaus spart zumindest viel, viel Zeit

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