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Gartenplanung: Nach dem Hausbau den Garten planen & anlegen

Nach dem Hausbau ist vor dem Garten anlegen. Wie man bei einem neuen Haus bei der Gartenplanung vorgehen kann. Teil 1 der Serie “Garten: Planung, Kosten, Gestaltung”

In unserer Vorhabenplanung für 2013 hatten wir ja schon festgehalten was nach dem Hausbau in 2012 nun in 2013 ansteht. Hauptsächlich widmen wir uns den Aussenanlagen – die Gartenplanung und -gestaltung ist dabei ein wesentliches Vorhaben, aber bei weitem nicht das einzige. Natürlich gilt es das Carport (bzw. Garage?), die Terasse, die Terrassenüberdachung, den Zaun zum Nachbar rechts und den Zaun zur Straße nach vorne unter einen Hut zu bringen und im Rahmen der Gartenplanung zu einem harmonischen Gesamtbild zu verschmelzen. Aber im Grunde genommen muss jedes Vorhaben gründlich und einzeln geplant werden.

Gartenplanung nach dem Hausbau

Und da geht`s schon los:

  • Garage vs. Carport: Welches sind die Vorteile, Nachteile und wie unterscheiden sich die Kosten?
  • Wie groß darf das Carport oder die Garage werden? Grenzbebauung etc beachten
  • Falls Carport: Welche Farbe soll das Carport und Terrassenüberdachung bekommen? Weiß – was man gefühlt alle 2 Jahre streichen muss oder doch einen nicht ganz so schniiecken Holzton?
  • Wie groß und welche Form soll jetzt die Terrasse annehmen?Wie machen wir den Übergang zum Garten/Rasen?
  • Welchen Belag nimmt man für die Terrasse? Stein oder Holz?
  • Reicht zum Nachbarn hin ein günstiger Zaun?
  • Was kostet ein guter feuerverzinkter Zaun?
  • Zaun-Tor: Elektrisch oder manuell bedienbar? Wollen wir wirklich über 3.000 Euro nur für ein angetriebenes Tor ausgeben?
  • Brauchen wir nicht noch etwas Sichtschutz im Garten?
  • Was für Blumen und Bäume wollen wir im Garten? Weitere Gartendekoration?
  • Ein kleines Holzhaus wäre doch auch schick…

Das sind nicht nur viele Fragen (natürlich nur ein Bruchteil dessen was uns beschäftigt), sondern auch viele Kosten die hier im Garten bzw. für die Aussenanlagen benötigt werden. Und wer jetzt denkt, das haben die Bauherren doch wohl in der Baufinanzierung vorher berücksichtigt (und eine Nachfinanzierung hatten sie auch noch), dem sei gesagt: ja haben wir – aber wer sich mal die Punkte von oben alle durchliest wird erkennen, dass man soviel Geld kaum vorab mit finanziert. Wir reden hier von weit über 10.000 Euro. Sehr weit mehr! Und davon ist auch einiges schon aufgebraucht. Im Zuge des Hausbau haben wir nicht nur Recycling für unsere Terrasse anfahren lassen, wir haben sogar die komplette Auffahrt schon pflastern lassen. Ebenfalls das Eingangspodest sowie einen kompletten Weg rund ums Haus herum. Und sogar noch fast vor dem eigentlichen Haus hatten wir schon im Garten Hand anlegen lassen. Im Zuge der Grundstücksbereinigung hatten wir diverse Baumfällarbeiten durchgeführt, die oberste Schicht alte Erde abtragen lassen und durch neuen Mutterboden ersetzen lassen. Anschliessend hatten wir im letzten Jahr schon mal neuen Rasen angelegt – so dass es nicht ganz nach Baustelle auf unserem Grundstück aussah ;-)

Aber das gute an der Gestaltung des eigenen Gartens ist, man muss nicht alles auf einmal machen. Solange man das mit sich selber klären kann und es in Ordnung ist, muss nicht alles bis zum ersten Sommer oder im ersten Jahr umgesetzt werden. Leider trifft das nicht so ganz auf uns / mich zu – ich will den Garten lieber gestern als heute fertigstellen :-)

Schauen wir mal…. Die Kosten machen uns da ggf. einen Strich durch die Rechnung.

Aber das ist erstmal egal, denn den Anfang eines jeden schönen Gartens bzw. Grundstück macht die Gartenplanung. Und um die kümmern wir uns gerade!

Garten planen

Das Vorgehen bei der Gartenplanung ist erstmal denkbar einfach und doch irgendwie sehr kompliziert. Es gibt dafür sogar spezielle Gartenplanung-Programme, Software oder auch online Gartenplaner. Aber eins braucht man bei allen: eigene Ideen!

Wir sind wie folgt an die Planung gegangen: Wir haben eine Liste erstellt, was wir alles wollen. Anschliessend haben wir auf einem Stück Papier unser Grundstück und unsere bestehenden Flächen (Haus, Terrasse, Auffahrt etc) eingezeichnet. Anschliessend haben wir einfach die uns wichtigen Gestaltungselemente aufgemalt. Wie könnte die Terrassenüberdachung stehen? Haben wir im Sommer genug Schattenplätze? Wo bräuchte man noch Sichtschutzwände? Wie wird der Zaun verlaufen? Wo kann der Sandkasten hin?

Aber wichtig sind auch die Bepflanzungsflächen. Wo will man mal ein Beet oder Hochbeet anlegen? Wo sollen vielleicht kleine Fruchtbäume wie Johannesbeeren oder Stachelbeeren wachsen? Will oder muss man (Stichwort Ausgleichspflanzung) irgendwo Bäume pflanzen?

Bei uns sieht der Plan dann wie folgt aus:

Gartenplanung: Nach dem Hausbau den Garten anlegen

Gartenplanung: Nach dem Hausbau den Garten anlegen


(ich weiß, meine Design und Zeichnungskünste halten sich in Grenzen ;-) )

Das einfache aufmalen ist sehr hilfreich. Plötzlich sieht und erahnt man überhaupt erst einmal das mögliche Zusammenspiel aller Gestaltungselemente. Weil nur so in der Theorie als Planung im Hinterkopf ist es immer schwer.

Als Alternative bietet sich die Gartenplanung auch auf Fotos an. Macht einfach Bilder von eurem Garten und zeichnet euch da direkt die Planung ein. So kann man einige Gestaltungselemente visuell noch besser verarbeiten.

Online-Tipp für den neuen Garten

Wer bis hierhin nicht viel mit diesem Beitrag anfangen konnte, der hat Pech. Ist ja mein Blog. Aber da ich nicht so bin, hier mal noch eine sehr tolle Empfehlung: Wer mal eine richtig geniale Gartenplanung sehen möchte, wie man einen neuen Garten anlegen kann, der sollte mal hier im Schweizer Gartenblog schauen. Und ruhig noch ein wenig auf der Seite rum surfen. Ich finde deren Gartenplanung und umgesetzte Gestaltung einfach nur traumhaft.

Und so siehts bei uns nun aus: Infos zur Terrasse, Pflaster und Aussenanlagen



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10 Kommentare

  1. Shorty

    Bei der Terrassenplanung sollte man neben Holz und Stein eventuel auch über WPC nachdenken ;)

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