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Nachfinanzierung wegen zu hoher Hausbau-Kosten?

Hier mal ein aktueller Status zu unseren Hausbau-Kosten, den Baunebenkosten und den ungeplanten Mehrkosten sowie die Frage, ob man nicht eine Nachfinanzierung anstreben könnte.

Im Vorhinein hatten wir das Thema Baunebenkosten, Grundstückskosten, Erschliessungskosten sowie die sonstigen Hausbau Kosten eingehend beleuchtet und geplant. Mittlerweile zeigt sich aber, dass wir trotzdem zu wenig Geld dafür eingeplant hatten.

Die vorherige Berechnung der Baunebenkosten scheint uns bis jetzt gelungen zu sein, denn diese belaufen sich absolut im Rahmen. Was aber den Rahmen sprengt, sind die nicht erwarteten Mehrkosten. Diese entstehen jedoch nicht zwangsläufig durch den Hausbau an sich, vielmehr haben wir uns im Nachhinein noch vieles “gegönnt”, was wir anfangs nicht auf der Liste hatten. Teils aus Unkenntnis, teils aus “ach brauchen wir nicht” und teils aus “hier können wir mit wenig mehr Geld, ein vielfaches an Komfort / Qualität bekommen”.

Dies führt nun dazu, dass die ungeplanten Hausbau-Kosten auf eine beachtliche Größenordnung gewachsen sind, die man nicht eben mal so aus der Portokasse zahlt (zumindest wir nicht).

Ungeplante Zusatzkosten

Wer jetzt nun sagt, da habt ihr aber falsch geplant, dem muss ich recht geben. Nur kann man als Laie der sein erstes Haus baut überhaupt im Vorhinein alles beachten und alle Wünsche kennen? Es ist ja unwirklich zu denken, dass man vorab das komplette Haus und alle Ausstattungseinzelheiten im Detail planen und berechnen kann. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass wir eine an sich verlässliche Planung hatten. Da man sich aber auch erst im Laufe der Zeit mit vielen Punkten auseinandersetzt, kommen einen auch dann erst die Ideen, entdeckt man was man anders/besser machen könnte, wo man noch ein ticken mehr investieren sollte etc.

Um ein Beispiel zu geben: Na klar waren Dachfenster im Hausangebot enthalten, aber nach ausführlichen Recherchen haben wir uns für wesentlich bessere Fenster als in der Bau- und Leistungsbeschreibung enthalten sind entschieden. Und so betrifft das diverse Gewerke und Ausstattungen.

Mehrkosten beim Hausbau

Sicherlich könnte man nun auch fragen, ob wir diese Verbesserungen im und am Haus überhaupt brauchen. Aber da gibt es von uns ein ganz klares JA! Wir ergänzen unserer Meinung nach ja keinen überflüssigen Quatsch. Es geht uns vielmehr darum, beim Bau auf Qualität zu setzen und auch direkt Punkte anzugehen, die man später so nie (oder zumindest sehr schlecht und wahnsinnig teuer) nachrüsten könnte. Die Erhöhung der Deckenhöhe, Fensteröffnungen und Türmaße im Erdgeschoss ist da sicherlich solch ein Punkt. Die Elektroinstallation, die wesentlich teurer als geplant wurde auch. Auch haben wir bei der Dämmung und beim Dach einen Aufpreis auf uns genommen, ebenso bei der Haustür. Diese Liste könnte ich noch um viele Punkte ergänzen, machen wir auch, aber erst zu gegebener Zeit.

Kosten nachfinanzieren?

Die Frage ist natürlich auch, ob es einen Unterschied gemacht hätte, wären die Kosten alle schon komplett vorher bekannt gewesen? Ich denke nicht, denn es wäre dadurch ja auch nicht billiger geworden. Wir hätten lediglich den Baukredit der Baufinanzierung entsprechend höher ansetzen können. Dies können wir nun ggf. auch noch im Nachhinein machen, das Stichwort heißt hier Nachfinanzierung. Ob es aber soweit kommt, zu welchen Konditionen, Bedingungen etc. ist noch längst nicht geklärt. Das ist lediglich ein Gedanke. Trotzdem werden wir mal bei unserem Baufinanzierungs-Berater Herrn Zumkowski nachfragen.

Als Alternative könnten wir wohl noch auf unseren demnächst fälligen Bausparvertrag einen Kredit aufnehmen. Allerdings denke ich fast, dass aufgrund des Zinsvergleich die Baufinanzierung günstiger ist.

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