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Hausbau & Pendeln? Achtung Bahn-Streiks machen das Leben schwer

“Der Bahnverkehr ist unregelmäßig – mit Einschränkungen ist zu rechnen“. Was sich so einfach liest, sorgt momentan bei allen Pendlern für Ärger. Die GDL, die Lokführer-Gewerkschaft, ist nämlich am Streiken. Und das hat heute, Mittwoch 15.10, Auswirkungen auf Regionalzüge sowie den S-Bahnverkehr in und um Berlin.

Während Regionalbahnen schon ab 09 Uhr nicht mehr fahren, streikt die S-Bahn in Berlin ab 14 Uhr. Wie lange ist ungewiss.

S-bahn-Streik in Berlin trifft alle Pendler aus dem Umland

S-bahn-Streik in Berlin trifft alle Pendler aus dem Umland

Mit dem Streik will die GDL ja eigentlich die Bahn bzw. die entsprechenden Fahr-Unternehmen unter Druck setzen. Aber in der Realität passiert etwas anderes: alle Pendler sind davon betroffen und haben eine sch*** Laune.

Wobei die Laune noch das kleinste Übel ist.

Während einige Pendler, und zwar die, die am Nachmittag oder frühen Abend Feierabend haben einfach nicht nach Haus kommen, schaffen es einige (die einen Regionalexpress nutzen oder erst nach 14 Uhr mit der Schicht anfangen) schlicht nicht mehr zur Arbeit. Erklärt das mal dem Chef!

Aber viele Pendler sind auch Eltern und müssen ihre Kinder rechtzeitig aus der Kita abholen. Wie soll man das machen wenn die S-Bahn nicht fährt?

Hat man nicht auch wegen der guten S-Bahnverbindung sein Haus im Umland von Berlin gebaut? Den S-Bahn-Streik müsste man daher ja schon fast in die Grundstücks-Checkliste mit aufnehmen..

Karte von Neuenhagen bei Berlin

Karte von Neuenhagen bei Berlin

Wir haben unser Haus in Neuenhagen in der Nähe von Berlin gebaut. Wir haben hier eine sonst halbwegs verlässliche S-Bahnverbindung die ich auch täglich nutze.

Und natürlich kann ich den Wunsch der GDL nach mehr Lohn oder bessere Arbeitsbedingungen oder sonst was nachvollziehen und kann auch Streiks in einem gewissen Rahmen tolerieren (bzw. muss sie halt hinnehmen). Sie dürfen jedoch nicht so ausarten wie momentan, dass dieser Streit zwischen Gewerkschaft und Unternehmen auf dem Rücken der Kunden ausgetragen wird.

Ich finde also: diese Aktion geht gar nicht.

Mal ein zwei Bahnen ausfallen lassen oder unregelmäßig fahren ist die eine Sache. Eine andere ist aber massiv das Leben der Pendler zu beschneiden und diese als Druckmittel zu benutzen.

Was sollen wir denn unternehmen? Soll ich zum Bahn-Chef gehen und sagen er soll den Lokführern mehr Geld geben? Das wäre ja wohl ein Witz.

Von daher finde ich: die Bahn-Unternehmen sollten nicht nachgeben! Einfach um ein Zeichen zu setzen, dass diese Art von Streik der Gewerkschaft nichts bringt. Das ist ja wie bei der Kindererziehung. Wenn die Kids laut schreien weil sie etwas haben wollen / nicht wollen und man gibt ihnen dann Recht, merken sie doch auch: “hey, wenn ich laut schrei bekomme ich alles“. Und genau das darf nicht der Fall sein. Weil sie es dann immer wieder nutzen.

Von daher liebe Lokführer: Hört auf mit dem Mist und vermiesst uns tausenden Pendlern nicht das Leben. Machen wir doch auch nicht mit eurem. Am Rande erwähnt, das zählt für die Flugbranche/ Flugkapitäne übrigens genau so, die haben nur Glück, dass ich selten den Flieger nehmen muss.


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