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Gib Gas! Volle Hütte! & Fehler vom Bauherren…

Das war ein Tag nach meinem Geschmack: Das Haus war voll und einiges wurde geschafft. Leider (oder zum Glück) haben wir noch einen Fehler gemerkt.


Morgens im Haus angekommen war der Trockenbauer am Spachteln. Q3 dauert halt doch ein bissl länger, aber was tut man nicht alles für eine glatte Haut (also glatte Wand).

Anschliessend trudelten weitere Gewerke ein, so dass wir so gegen 08:15 ein voll Hütte hatten. Im Einzelnen waren die folgenden am Bau beteiligten Personen im Haus:

  • Trockenbauer & der Chef vom Trockenbauer
  • Elektro Felber & einer seiner Elektriker
  • Fliesenbauer Ramlow
  • Sanitärfirma Lemke
  • 3 Leute für den Gasanschluss & Bagger
  • Mein Bauleiter Firma Budig

Ohne mich mit zu zählen, war die Bude also mit 9 Leuten gefüllt. Und eben genau hier hat man auch die Vorteile (m)eines kleinen Bauunternehmens Budig Baubetreuung gemerkt. Denn, alle ausführenden Baufirmen kennen sich untereinander und haben schon das ein oder andere neue Haus zusammen gebaut. Unsere Baufirma setzt halt auf lokal ansässige Unternehmen die alles direkt aus unserer Gemeinde oder den Nachbargemeinden kommen. Die Beziehungen untereinander sind daher teilweise schon freundschaftlich, auf jeden fall aber produktiv und unkompliziert. So wird nicht ewig rumlamentiert, sondern auch auf den Erfahrungen älterer gemeinsamer Bauausführungen aufgesetzt um einfach und schnell voran zukommen. Das spart nicht Zeit (Geld) sondern spart auch Nerven und minimiert in gewissem Maße Fehler.

Fehler vom Bauherren…

Das gewisse Fehler dann trotzdem gemacht werden liegt dann manchmal auch am Bauherren. So wie dieser: die Vorwandinstallation für den Waschtisch im Bad-OG haben wir auf 1,25 Meter setzen lassen. Darüber sind in der Wand direkt die Elektroanschlüsse (Steckdose und Taster für die Spiegel-Beleuchtung). Wenn wir nun unseren Spiegelschrank angebracht hätten, dürften wir diesen nicht auf die Vorwand stellen, da man sonst an den Taster und die Steckdosen nicht mehr kommt. Hätten wir den Spiegel ca. 20-25 cm über der Vorwand angebracht (so dass man an den Taster kommt und wir noch eine Ablagefläche auf der Vorwand haben) so würde die Spiegelfläche bei ca. 1,50 Meter losgehen. Eine Trockenübung (Simulation) hat nun dabei ergeben, dass unserer Tochter sich wahrscheinlich bis zu ihrem 13. Lebensjahr (sie ist grad mal knapp 2) nie im Spiegel hätte betrachten können. Meine Frau hätte sich so ab dem Kinn sehen können – dafür wäre nach oben aber noch 50 cm freie Spiegelfläche. Kurzum: Der Spiegel wäre zu hoch. Da nun aber Trockenbauer und Elektromeister direkt vor Ort waren, genügte eine kurze Abstimmung und das ganze wird nun noch mal angepasst und tiefer gesetzt.

Vielleicht als Erwähnung lohnt noch der tolle Hinweis vom Trockenbauer, der ein Veto gegen meine neu geplante Höhe von 100 cm eingelegt hat, mit der Begründung, da sonst die Mischbatterie (für alle Laien: der Wasserhahn) über die Kante der Vorwand herausragt und dass das doch sehr bescheiden aussehen würde. So haben wir uns auf eine Höhe von 110cm geeinigt und auch der Elektriker wird seine Dosen so ansetzen, dass sie in der Höhe optimiert und minimal über der Vorwand auftauchen.

Verlegung Gasanschluss

Und wie oben schon erwähnt und am Bagger erkennbar, war die ausführende Firma vom Gas-Anbieter vor Ort und hat den Anschluss verlegt. Die Kosten für den Gasanschluss waren ja schon vorher bekannt und wurden von uns im Rahmen der Erschliessungskosten bzw. Baunebenkosten bei den gesamten Hausbau-Kosten einkalkuliert. Da wir bald den Esrtich heizen sind wir mal gespannt, was uns das Gas kosten wird, denn laut Gas-Preisvergleich gibts da wesentlich günstigere Tarife.

Arbeiten am Gasanschlauss

Arbeiten am Gasanschlauss

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