Hier finden Sie eine Baunebenkosten Checkliste. Mit dieser Liste können Sie die Berechnung der Baunebenkosten durchführen und die wahrscheinliche Höhe der Baunebenkosten abschätzen.
Denkt man an Baunebenkosten, so denkt man oftmals nur an geringe Kosten neben dem eigentlichen Hausbau. Den Hauptaspekt der Kosten legt man sicherlich auf die Grundstückskosten (Checkliste Grundstück kaufen) sowie auf die eigentlichen Kosten des Hauses. Die sogenannten Kosten die rund um den Hausbau anfallen und nicht im Grundstückspreis oder Hauspreis enthalten sind werden als Baunebenkosten bezeichnet. Daran das diese Baunebenkosten aber oftmals bis zu 20% der kompletten Hausbau-Kosten ausmachen können und damit als ein wesentlicher Teil über die Baufinanzierung finanziert werden muss, denken viele Bauherren erst einmal nicht.
Bei der Berechnung meiner gesamten Kosten für den Hausbau habe ich mir eine Baunebenkosten Checkliste erstellt. Anhand dieser Liste habe ich berechnet in welche Höhe meine Baunebenkosten ausfallen werden. Die wichtigsten Baunebenkosten habe ich hier nun festgehalten.
Je nach Bundesland sind zb 3,5 % (Brandenburg) oder 4,5 % (Berlin) vom Grundstückskaufpreis zu bezahlen. Wenn man das Grundstück und Haus aus einer Hand (zb von einem Bauträger kauft), so gilt die Grunderwerbssteuer auf das gesamte Objekt bestehend aus Haus und Grundstück.
Abhängig vom Schwierigkeitsgrad der Bebauung fallen ca. 0,2% der gesamten Bausumme als Kosten für die Baugenehmigung an. Ein gängiger Richtwert ist hierfür 500€.
Ist ein Grundstück noch nicht vermessen oder muss der Platz des Hauses noch eingezeichnet werden entstehen Kosten für die Vermessung. Je nach Größe des Grundstücks sollten dabei rund 2.000 € eingeplant werden.
Entschließt man sich gänzlich selbstständig mit einem Architekten sein Haus zu planen und vor allem zu bauen, so gelten in der Regel 12-15% der Baukosten als Faustregel.
Für den Baustrom und das Bauwasser sollten zusammen 500 bis 1.000€ eingeplant werden.
Die Bauwesenversicherung ist vergleichsweise günstig und schlägt mit ca. 150 bis 250€ zu Buche.
Die Bauherrenhaftpflicht ist eine Versicherung und wird dem Bauherren einmalig so zwischen 70 und 250€ kosten.
Die Erschliessungskosten eines Grundstücks können stark variieren und die gesamten Baunebenkosten leicht in die Höhe schnellen lassen. In der Regel sind die folgenden Richtwerte der Erschließungskosten für eine erste Berechnung der Baunebenkosten anzusetzen:
Sollte eine Baustraße notwendig sein, kann diese sehr leicht auch einige tausend Euro kosten können.
Die folgenden sonstigen Baunebenkosten sind alles erste Richtwerte die ich bei Anfragen und selbständigen Recherchen ermittelt habe und mit in meine Baunebenkosten einbeziehe
Wie man sehen kann belaufen sich die Baunebenkosten in dieser Checkliste leicht auf über 20.000€. Wenn man nun noch die notwendigen Kosten für die Aussenanlagen hinzurechnet können diese Kosten nochmals sehr schnell ansteigen.
Die Baunebenkosten sind keinesweg nur Nebenkosten kleinerer Art die neben den eigentlichen Hausbaukosten entstehen. So machner Bauherr ist schon an den Baunebenkosten zufall gekommen und musste seinen Hausbau aufgeben. Durch eine korrekte und ausreicheinde Berechnung der Baunebenkosten sollte das finanzielle Risiko einer kostspieligen Nachfinanzierung des Baukredits minimiert werden können.
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Hausbau-Kategorie: Baunebenkosten
Hausbau-Schlagworte: Bauen, Baugrundstück, Bauherren, Baunebenkosten, Checkliste, Erschliessungskosten, Grundstück, Nebenkosten, Rechner
Gute Checkliste, wüsste noch einiges
Danke für Info – schauen wir ob Nebenkosten bei mir der Checkliste entsprechen werden
Gute Checkliste, unerwartete Baunebenkosten treten natürlich immer auf.